Unzählige Festbesucher säumten gestern die Route des Jubiläumsumzuges am 20. Weininger Rebblüetefäscht, als sich die Wagen, Pferde und Fussgruppen an der Badenerstrasse langsam in Bewegung setzten. Die Geisselklöpfer und die Trychlergruppe Dietikon machten mit ihren durch Mark und Bein dringenden Glocken den Start, gefolgt von einem Oldtimer, in dem das Organisationskomitee des Rebblüetefäschts sass. Einen imposanten Pferdeauftritt hatte die schweizerische Kavallerieschwadron. Die Jugendmusik rechtes Limmattal sowie die Kreismusik und die Tambouren lockerten mit ihren Trommelwirbeln und Blasmusikklängen den Umzug auf. Feurig präsentierte sich die
Pfadi Altberg. Und die Berner Sennenhunde mit Gespann beeindruckten die vielen Zuschauer.

Die Bag-Pipers heizten ein

Zu den Höhepunkten des Jubiläumsumzuges gehörten die Bag-Pipers of Wangen an der Aare mit ihren Dudelsäcken. Musikalisch buchstäblich auf Wagenhöhe waren auch die Engstringer Musikkapelle, die Pantaloni Steelband, der Männerchor Schlieren/Weiningen und die Altbergmusikanten. Zu einem weiteren Glanzlicht des Umzugs trug die Tiroler Musikkapelle aus Weer bei. Ganz gross kamen auch die Turnerinnen und Turner des TV Weiningen daher, glänzten sie doch am Schluss des Festzuges mit spektakulären akrobatischen Einlagen.

«Für mich war dieser Jubiläumsumzug eine eindrückliche Sache», sagte Alfred Appenzeller aus Geroldswil und ergänzte: «Dabei erfreute ich mich wirklich an allem, was zu Weiningen gehört.»