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Das Notfalltelefon im Spital Limmattal bewährt sich

Spital Limmattal

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Das Spital Limmattal zeigt sich mit dem Mitte Januar eingeführten Notfalltelefon zufrieden. «Unter der Woche werden täglich zwei bis fünf Anrufe entgegengenommen, am Wochenende sind es mehr», sagt Nadja Tamler, PR-Verantwortliche des Spitals.

Es lasse sich kein Muster bezüglich häufiger Beschwerden unter den Anrufenden erkennen. «Muss ich zum Arzt oder nicht?» sei die gängige Frage, erklärt Tamler.

Durch die neue Dienstleistung soll vor allem das Team des Notfalls entlastet werden. Dies ist laut Tamler mit der klareren Strukturierung von Prozessen beziehungsweise der zielgerichteten Entgegennahme von Anrufen gelungen: «Mit dem Notfalltelefon ist die Verantwortung für Anrufe klar dem jeweiligen Dienstoberarzt zugeteilt. Dadurch werden vor allem die Tagesärzte entlastet.»

Im Unterschied zum Ärztefon, der offiziellen ärztlichen Notfallzentrale der angeschlossenen Gemeinden, kümmere sich im Spital Limmattal ein Arzt oder eine Ärztin um die Anrufer. Das Ärztefon hingegen wird von Pflegefachleuten, medizinischem Praxis- sowie Pharmaassistenz-Personal bedient und vermittelt den Anrufer bei Bedarf an die entsprechende Stelle.

Ob durch ein vorgängiges Telefonat tatsächlich weniger Personen die Notaufnahme im «Limmi» aufsuchen, sei zurzeit schwierig zu beurteilen, so Tamler. Jedoch bringe die 2010 eröffnete und an den Notfall angeschlossene Hausarztpraxis eine gewisse Entlastung. (AHI)

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