Dietikon
Das Niderfeld soll mit der Stadt verbunden werden

Wie ist eine Verbindung des Niderfelds mit dem Stadtzentrum trotz Grundwasserströmen im Bereich der Bunkerkreuzung möglich? Auf diese Frage fordert eine Interpellation vom Stadtrat eine Antwort.

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Das rund 40 Hektaren grosse Niderfeld ist die letzte grosse Baulandreserve in Dietikon.

Das rund 40 Hektaren grosse Niderfeld ist die letzte grosse Baulandreserve in Dietikon.

Limmattaler Zeitung

Der Dietiker Stadtrat soll erklären, ob er eine Vorstellung davon hat, wie eine Verbindung des Niderfelds mit dem Stadtzentrum trotz Grundwasserströmen im Bereich der Bunkerkreuzung möglich wäre. Dies fordern Gemeinderat Samuel Spahn (Grüne) und sechs Mitunterzeichnende in einer Interpellation an den Stadtrat.

Im Jahr 2011 forderte Spahn bereits die Tieferlegung und Überdeckung der Überlandstrasse, «damit das Niderfeld nicht ein von alt Dietikon abgetrenntes Quartier bleibt». Damals lehnte der Kanton diesen Vorschlag wegen der vorhandenen Grundwasserströme ab. Im Zusammenhang mit dem Bau der Limmattalbahn würde die Bunkerkreuzung voraussichtlich massiv ausgebaut, schreibt Spahn in der Begründung seines Vorstosses.

Stadt soll über Pläne informieren

Er will vom Stadtrat deshalb wissen, welche Pläne der Kanton betreffend Strassenbau zwischen Bunkerkreuzung und dem Kreisel nach der Limmatbrücke verfolge. Im Bereich der Mutschellenstrasse sei die Grundwassermächtigkeit teilweise gar grösser als im fraglichen Gebiet. Dennoch sei dort die Unterführung unter dem Rangierbahnhof gebaut worden, so Spahn. Er will deshalb ausserdem wissen, ob der Stadtrat den Kanton bereits auf diese Tatsache angesprochen hat. (fni)

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