Bienen im Limmattal
Das müssen Bienenallergiker wissen

Für Allergiker können Bienenstiche sehr gefährlich sein. Das sind die vier wichtigsten Fakten.

Leo Eiholzer
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ienen sind für die Landwirtschaft sehr wichtige Lebewesen. Bis zu 80 Prozent der Nutzpflanzen werden von ihnen bestäubt. Für Allergiker können sie aber gefährlich sein.

ienen sind für die Landwirtschaft sehr wichtige Lebewesen. Bis zu 80 Prozent der Nutzpflanzen werden von ihnen bestäubt. Für Allergiker können sie aber gefährlich sein.

Grenchner Tagblatt

1. Was ist eine Bienengiftallergie überhaupt?

Einige Menschen haben Probleme mit der Produktion von Antikörpern gegen Insektengifte. Innerhalb von Minuten bis zu einer Stunde nach dem Stich treten Symptome auf. Dazu gehören Hautrötungen, Schwellungen, Schwindel und unter Umständen Atemnot und Bewusstlosigkeit. Bei Herz- oder Lungenerkrankungen kann es zu sehr schweren Reaktionen wie etwa Herz- oder Hirninfakten kommen. Deshalb sollten Allergiker unbedingt immer ihre Medikamente bei sich tragen, um sich im Notfall selbst behandeln zu können.

2. Wie häufig ist eine Allergie gegen Bienenstiche?

3,5 Prozent der Bevölkerung leiden laut Angaben des Allergiezentrums «aha!» an einer Insektenstichallergie. Also ungefähr jeder Dreissigste. Im Bezirk Dietikon wären das rund 3150 Personen. Ab 100 Stichen treten auch bei nicht-allergischen Erwachsenen Allergiesymptome auf.

3. Welche Reaktion auf einen Insektenstich ist normal?

Eine lokale Schwellung von bis zu 10 Zentimetern wird als normal angesehen. Die Schwellung sollte innerhalb weniger Stunden wieder abklingen. Der Juckreiz kann laut dem Allergiezentrum «aha!» aber mehrere Tage andauern.

4. Wie kann ich einem Insektenstich vorbeugen?

Das Allergiezentrum «aha!» empfiehlt das, was wohl auch jede Mutter ihren Kindern beibringt: keine raschen Bewegungen, nicht barfuss gehen, Waldlichtungen meiden und beim Velofahren den Mund möglichst geschlossen halten.

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