Oberengstringen
Das Mini-Pitch wurde mit einem Fussballturnier eingeweiht

Das kleine Fussballfeld beim Rebbergschulhaus wurde am Mittwoch offiziell eingeweiht. Auf dem Mini-Pitch zeigten junge Fussballer vollen Einsatz beim Turnier.

Sandro Zimmerli
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Bei diesem Volltreffer gab es nichts zu halten
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Ein satter Schuss mitten ins Schwarze
Die kleinen stehen den grossen Stars in nichts nach
Mini-Pitch-Eröffnung Oberengstringen
Der Siegtreffer
Der Jugendbeauftragte Lukas Vogt und Bauvorstand René Beck bei der Siegerehrung

Bei diesem Volltreffer gab es nichts zu halten

Rennen, schiessen, jubeln und nach dem Schlusspfiff direkt an die Resultatetafel, wo das Rechnen begann - auf dem Pausenplatz beim Schulhaus Rebberg in Oberengstringen ist das Fussballfieber ausgebrochen. Mit einem von der Jugendarbeit organisierten Turnier wurde der so genannte Mini-Pitch, ein kleines eingezäuntes Fussballfeld, offiziell eröffnet.

Wunsch nach mehr Feldern

Obwohl es beim Einweihungsturnier in erster Linie um die Ehre und nicht die grossen Preise ging, war das Engagement der jungen Ballkünstler gross. Im Mittelpunkt stand dann trotz aller Leidenschaft doch das neue Highlight auf dem Pausenplatz. «Es ist lässig, dass man nicht so viele Spieler braucht, wie auf einem grossen Feld. Man kann sogar zu zweit sehr gut spielen», sagte der 11-jährige Miguel.

Dennoch mache es natürlich mehr Spass, wenn viele Spieler auf dem Feld stünden, fand der 12-jährige Bucho. Noch besser wäre, wenn die Gemeinde ein weiteres Mini-Fussballfeld bei der Schuleinheit Goldschmied-Sunerai-Halde aufstellen würde. Diesen Wunsch äusserte Bucho dann auch gegenüber von Bauvorstand René Beck, der die Preisverleihung durchführte.

Beck nahm das Begehren gerne entgegen und erklärte den Kindern, wie die Gemeinde überhaupt zu diesem Platz beim Rebbergschulhaus gekommen ist. Angefangen hatte alles mit der Fussball-Europameisterschaft 2008, die in der Schweiz und Österreich durchgeführt wurde. «Damals hat der Europäische Fussballverband (Uefa) via den Schweizerischen Verband einen Wettbewerb für das Sponsoring von 30 solcher Plätze ausgeschrieben. Die Gemeinde hat sich daran beteiligt und gewonnen», so Beck. Die Uefa habe daraufhin die Banden und die Netze im Wert von rund 20 000 Franken geliefert. Die Gemeinde sei lediglich für die Bereitstellung und den Bau des Feldes verantwortlich gewesen.

«Allerdings konnten wir den Platz nicht schon 2008 aufstellen, weil der Gemeinderat damals mitten in der Diskussion um die Zukunft des Rebbergschulhauses stand», so Beck. Es hätte keinen Sinn gemacht, ein Fussballfeld zu erstellen, wenn das Schulhaus kurz darauf abgerissen worden wäre.