Oetwil
Das Limmatufer und der Binzerliweiher als ökologische Lichtblicke

Das Limmatufer und der Binzerliweiher erstrahlen in neuem altem Gewand. Das Wetter für die Einweihung des Projekts «Aufwertung Limmatufer und Binzerliweiher» am Dienstagabend in Oetwil hätte besser nicht sein können.

Fabienne Wildbolz
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Das Limmatufer und der Binzerliweiher erstrahlen in neuem altem Gewand
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Der Binzerliweiher erstrahlen in neuem altem Gewand.
Der Binzerliweiher erstrahlen in neuem altem Gewand.
Der Binzerliweiher erstrahlen in neuem altem Gewand.
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Der Binzerliweiher erstrahlen in neuem altem Gewand.

Das Limmatufer und der Binzerliweiher erstrahlen in neuem altem Gewand

AZ

So zeigte sich das Ergebnis dieses «ökologischen Lichtblicks», wie der Zürcher Stadtrat Andres Türler es in seiner Eröffnungsrede nannte, von seiner schönsten Seite.

Diese Neugestaltung, sagt Türler, sei durch das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) mit seinem «naturemade star»-Fonds – einer Zertifizierung für ökologisch produzierte Energie – und durch die Gemeinde Oetwil möglich geworden. Es böte für Natur und Mensch eine Erholungslokalität in unmittelbarer Stadtnähe.

Erfolgreiche Renaturierung

Auch der Gemeindepräsident von Oetwil, Paul Studer, äusserte sich hoch erfreut über das Ergebnis. Gemäss Studer ist die ökologische Situation rund um den Binzerliweiher seit geraumer Zeit diskutiert worden. Wiederholt habe man darüber sinniert, wie man den Weiher aufwerten könne. Mit dem Entscheid, zusammen mit dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) sowie dem EWZ dieses Projekt zu starten, sei in eine von Anfang an überzeugende Renaturierung investiert worden.

Heute könne man der Bevölkerung ein tolles Resultat präsentieren. «Zentral bei der Planung war es, dem Menschen wie der Natur gleich viel Erholungsmöglichkeit zu bieten», betont Gerhard Stutz, Abteilungsleiter Wasserbau beim AWEL. Diesem Aspekt wird mit der Konzeption zweier Inseln vollumfänglich Rechnung getragen.

Je eine Insel für Mensch und Natur

Wie Tobias Liechti, Forstingenieur und ökologischer Berater des Projekts, erklärt, fungiere die untere Insel als Naturreservat, während die obere für die Bevölkerung zugänglich sei. Immer wieder lassen sich beim Rundgang Zeugen dieses gelungenen Projekts entdecken: So weist Liechti auf die (Wieder-) Besiedelung der Insel durch die Kolbenente hin und ergänzt: «Wenn möglich, soll die ehemals vorhandene Biodiversität wiederhergestellt werden.»

Während die Kolbenente sowie verschiedene Fischarten, die hier früher ansässig waren, zurückgekehrt sind, wartet man noch auf die Rückkehr des Eisvogels. Dieser, so Liechti, sei bis jetzt nur auf Nahrungsjagd gesichtet worden. Die Brutwand stünde jedoch bereit. Auch die Menschen erhalten neue Nutzungsmöglichkeiten: Aufgrund des regenarmen Frühlings konnten die angesäten Wiesen zwar noch nicht im fertigen Zustand bestaunt werden. Dafür locken das sommerliche Wetter und das abgeflachte Ufer zu einem baldigen Bad.