Zehn haben sich beworben, fünf kommen in den Final. Diese Hürde hat das 3D-Modell der Standortförderungsorganisation Limmatstadt AG genommen. Eine Jury der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) hat das Modell zusammen mit zwei Projekten aus St. Gallen und je einem aus Graubünden und aus Biel für die SVSM-Awards nominiert. Diese zeichnen «besonders innovative Projekte in den Bereichen Standortentwicklung, Standortmarketing und Wirtschaftsförderung» aus, wie die Vereinigung gestern mitteilte. Die Awards stehen unter dem Patronat des eidgenössischen Staatssekretariats für Wirtschaft und des Schweizerischen Gemeindeverbands.

Mitte August präsentieren die Finalisten ihre Projekte vor der Jury. Am 17. September findet in Thun bei einer Veranstaltung der Immobilien-Branche die Preisverleihung statt.

Das 3D-Modell hatte die Limmatstadt AG, die per 2019 den Verein Standortförderung Limmattal ablöste, im Frühling 2018 erstmals präsentiert (die Limmattaler Zeitung berichtete). Mit dem Modell lassen sich künftige Entwicklungen erlebbar machen, so etwa der künftige Dietiker Stadtteil Niderfeld. Anwenden lässt sich das Modell am Bildschirm und per Virtual-Reality-Brille. Es dient unter anderem der Standortförderung, der Unterstützung von Projektentwicklungen und der Kommunikation mit der Bevölkerung. Und es macht Spass, per Virtual-Reality-Brille durchs Limmattal zu fliegen. Es ist das erste solche 3D-Modell in der Schweiz.