1. August
Das Limmattal feiert den Geburtstag der Schweiz

Der 1. August wird überall gebührend gefeiert. Namhafte Persönlichkeiten treten in verschiedenen Gemeinden auf und preisen die Schweiz. Die Feiern sind im vollen Gange.

Alex Rudolf
Merken
Drucken
Teilen
Unterengstringen feiert den Nationalfeiertag
4 Bilder
Hans Geiger am 1. August in Unterengstringen
Der Emeritierte Bankenprofessor aus Weiningen pries dabei die Schweiz als das glücklichste Land der Welt
Eine der Komponenten dieses Glücks sei der Föderalismus

Unterengstringen feiert den Nationalfeiertag

Limmattaler Zeitung

Einer der ersten, der im Limmattal eine Rede zum 1. August hielt, war der emeritierte Bankenprofessor Hans Geiger aus Weiningen. In Unterengstringen traf er auf ein interessiertes Publikum. Das Feuerwehrdepot an der Dorfstrasse war bis zum letzten Platz gefüllt.

Hans Geiger pries in seiner Festansprache die politischen Gene der Schweiz. «Sie sind der Grund dafür, dass die Schweiz das glückliste Land der Welt ist.» Diese liessen sich in der direkten Demokratie, der Neutralität dem Föderalismus und dem Milizprinzip finden. «Auch dass die Schweiz ein kleines Land ist, ist mit ein Grund dafür», so Geiger.

Der Festredner unterstrich dabei die Wichtigkeit der Gemeinden: «In ihre Kompetenz fallen wichtige Entscheide», doch gebe es starke Kräfte, die den Einfluss der Gemeinden zugunsten der Kantone, von Bundesbern, der Gerichte oder von Brüssel beschneiden wollen, mahnte er. «Besonders stark ist dabei der Druck der EU und von Bundesbern hinsichtlich der Zentralisierung.»

Redner Hans Geiger

"Nicht mehr Brüssel, sondern mehr Unterengstringen"

Dabei heisse das Erfolgsrezept nicht mehr Brüssel, sondern mehr Unterengstringen. Bei diesem Satz war Geiger Szenenapplaus auf sicher. In Anlehnung an Jeremias Gotthelf, der sagte, im Haus soll beginnen, was leuchten soll im Vaterland, appellierte Geiger, dass in der Gemeinde beginnen soll, was leuchten soll in der Schweiz