«Zukunft Limmattal»
Das Limmattal erhält eine Entwicklungsagentur

Um wichtige Projekte - etwa den Ausbau des Gubristtunnels - beim Bund vorantreiben zu können, planen die Kantone Zürich und Aargau 2016 eine Entwicklungsagentur zu gründen.

Jürg Krebs
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Den Ausbau des Gubrist vorantreiben - auch das will die neue Entwicklungsagentur «Zukunft Limmattal»

Den Ausbau des Gubrist vorantreiben - auch das will die neue Entwicklungsagentur «Zukunft Limmattal»

Keystone

Die Kantone Zürich und Aargau und die regionalen Planungsgruppen aus dem Zürcher und Aargauer Limmattal sind dabei, eine Entwicklungsagentur zu gründen. Sie soll 2016 die Arbeit aufnehmen und den Namen "Verein Zukunft Limmattal" tragen.

Dies wurde am Mittwochabend anlässlich einer Veranstaltung der Strategischen Allianz Limmattal bekannt. Federführend sind die beiden Kantone, unterstützt werden sie von den Präsidenten der regionalen Planungsgruppen, Otto Müller (Dietikon) und Markus Dieth (Wettingen).

Laut Otto Müller wird die Entwicklungsagentur eine professionelle Geschäftsstelle führen. Alimentiert wird sie zur Hauptsache von den beiden Kantonen Zürich und Aargau mit je 1,3 Millionen Franken, aber auch von den Limmattaler Gemeinden mit insgesamt 300'000 Franken. Vorgesehen sind folglich 2,9 Millionen Franken für vier Jahre.

Das Ziel ist, wichtige, kantonsübergreifende Limmattaler Themen direkt bei den Bundesstellen voranzutreiben. Dafür fehlt den diversen Komitees wie "Gateway: So nicht!" das Geld und den Gemeinden die Zeit.