Dietikon
Das Limmatfeld wird plangerecht fertig

Laut Stadtrat kann das neue Quartier nördlich der Bahngleise nach Zeitplan umgesetzt werden. Bis jetzt sind die Hälfte der Detailhandels- und Gastronomieflächen sowie zwei Drittel der zurzeit angebotenen Wohnungen vermietet.

Sophie Rüesch
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Das Dietiker Limmatfeld.

Das Dietiker Limmatfeld.

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In der Antwort auf eine Interpellation von Gemeinderat Ueli Bayer (FDP) gab der Stadtrat Details zu den aktuellen Entwicklungen der Überbauung Limmatfeld bekannt. Demzufolge kann der Gestaltungsplan, der eine vollständige Umsetzung innerhalb von 10 bis 15 Jahren vorsieht, eingehalten werden. Der Stadtrat sieht anhand der «Entwicklungsplanung und dem realisierten Baufortschritt» keinen Grund für eine Verzögerung des Zeitplans.

Weiter präzisiert der Stadtrat den Fortschritt des Vermietungsprozesses: Bis jetzt seien die Hälfte der Detailhandels- und Gastronomieflächen sowie zwei Drittel der zurzeit angebotenen Wohnungen vermietet. Verhandlungen mit weiteren Interessenten seien im Gang. Bereits Ende September dieses Jahres können die Westhöfe und der Lindenhof bezogen werden. Der Vermietungsbeginn der Zedernhöfe werde ebenfalls dann stattfinden. Des Weiteren schreibt der Stadtrat: «Bis Mitte 2013 werden fast zwei Drittel der insgesamt rund 1000 Wohnungen bezogen sowie ein Grossteil der Büro- und Verkaufsflächen eröffnet sein.»

Neues Zentrum am Rapidplatz

Bis zu diesem Zeitpunkt werde auch der Rapidplatz, der das öffentliche Zentrum im Limmatfeld bilden soll, fertiggestellt sein. Ferner erläutert der Stadtrat, dass sich ein konkretes Nutzungskonzept momentan noch in Erarbeitung befinde. Vorgesehen sei aber eine verkehrsfreie Zone, in der sich öffentliche Nutzungen wie Restaurants und Läden, Grünflächen und eventuell Trinkbrunnen befinden sollen. Der Platz wird «Raum zum Flanieren und Spielen bieten und als Treffpunkt im Quartier dienen», so der Stadtrat.

Auf Bayers Frage, wie der neue Stadtteil verkehrstechnisch an die «‹südlich› gelegenen Quartiere und Örtlichkeiten» angebunden werde, antwortet der Stadtrat folgendermassen: Ins Zentrum werde der motorisierte Verkehr über Heim- und Überlandstrasse gelangen. Dort würden auch zwei neue Bushaltestellen errichtet. Darüber hinaus würden rund um diesen Verkehrsknoten Radstreifen sowie ein Fussgängerübergang erstellt. Zudem seien neue Fusswege entlang der Überbauung Schächli und der Bahnlinie geplant.

Schliesslich bezieht der Stadtrat Stellung zur Namensgebung der neuen Strassen ein: Ein separater Vorstoss dazu liege bereits dem Gemeinderat vor. Die vorgeschlagenen Strassennamen, die in der Bevölkerung für Unmut sorgten (az Limmattaler Zeitung berichtete), würde man «nochmals überdenken».