Sommer, Sonne, Sonnenschein: Die Badesaison ist bereits in vollem Gange. Vor knapp zehn Wochen sind die Stadtzürcher Sommerbäder in die Saison gestartet. Am 14. Juli knackten sie bereits die magische Zahl von über einer Million Badegästen (wie die Limmattaler Zeitung berichtete). Im Rekordjahr 2015 hatten die Badeanlagen die Millionenschwelle ebenfalls am 14. Juli überschritten. Insgesamt verzeichnen die Zürcher Badis 1'048'566 Eintritte. Doch wie sieht es in den Limmattaler Badis aus?

Das Freibad im Fondli in Dietikon verzeichnete bisher 51'539 Eintritte seit der Saisoneröffnung im Mai. Gegenüber dem Vorjahr sind das rund 2'200 Eintritte weniger. Doch Bruno Rabe, Leiter Amt für Sicherheits- und Gesundheitsabteilung der Stadt Dietikon, ist zuversichtlich: «Es kann gut möglich sein, dass wir das aufholen. Bei gutem Wetter könnte das sogar ein Rekordjahr werden.» Ausserdem konnte man im Fondli auch einen Spitzentag bei rund 30 Grad notieren: Am Sonntag, dem 1. Juli, fanden dort insgesamt 4'885 Badegäste ihren Platz an der Sonne. Das ist bisher der Rekordtag im laufenden Jahr.

Hitzewelle kommt zu spät

Die Hitzeperiode kommt für die Badi Weihermatt in Urdorf drei Wochen zu spät. «Bisher hatten wir erst ein sehr gutes Wochenende», sagt Daniel Brunner, Bereichsleiter Liegenschaften und Sportbetriebe in Urdorf. Die tollen, überragenden Wochenenden würden bisher fehlen. Mittlerweile seien viele Leute in den Ferien. Diejenigen, die jedoch nicht in den Urlaub verreist sind, würden in die Badi Weihermatt kommen. Das Schwimmbad verfügt über keinen elektronischen Zähler, deshalb führt es auch keine detaillierte Saisonbilanz. Trotzdem kann ein Anstieg der verkauften Badeabonnements festgestellt werden, bei denen die Preise im Vergleich zum Vorjahr unverändert blieben.

Bei der Badi Geren in Birmensdorf ist man auf den weiteren Wetterverlauf gespannt. Mai und Juni sorgten für sehr erfolgreiche Wochen: «Seit Beginn der Saison haben wir 22 718 Eintritte gezählt», sagt Daniela Suppiger, Leiterin der Abteilung Sicherheit und Gesundheit der Gemeinde Birmensdorf. 2017 wurden jedoch bis zum gleichen Zeitpunkt 4000 Eintritte mehr gezählt. Die Stückzahl der verkauften Saisonabos liegt bis anhin bei 1'450. Noch 50 Abos mehr und die Badi Birmensdorf ist auf dem gleichen Stand wie letztes Jahr.

Aufschwung bei den Saisonkarten

Das Bio-und Gartenbad Im Moos in Schlieren hat seine Tore bereits seit dem 21. April geöffnet. Dank dem schönen Wetter kamen bereits im ersten Monat über 800 Badegäste. «Mit 14'027 Eintritten bis letzten Freitag verzeichnen wir bereits 60 Prozent der Zutritte der letztjährigen Rekordsaison», sagt André Thoma, Leiter Stv. Werke, Versorgung und Anlagen der Stadt Schlieren. Mit dem Saisonkartenverkauf ist das Stadtbad auf Rekordkurs: Bereits 579 Karten wurden verkauft. Somit könnte ein neuer Verkaufsrekord seit 2001 erzielt werden, sofern bis Ende Saison 600 Karten verkauft werden. Auch im «Mösli» war der 1. Juli mit über 1'100 Badegästen ein Rekordtag.

Zufrieden über den bisherigen Saisonverlauf der Sommerbäder zeigt sich Patrick Müller, Leiter Abteilung Badeanlagen der Stadt Zürich. Aktuell weist das Freibad Zwischen den Hölzern in Oberengstringen 31'823 Badegäste aus – 2017 waren es zum gleichen Zeitpunkt 33'147. Die Saisonabos sind deutlich begehrter als im Vorjahr: Rund 3'000 Stück mehr wurden während der Onlineaktion verkauft. Der Spitzentag war auch hier – wer hätte es gedacht – der 1. Juli mit 2838 Badegästen.