Im Zelt des Gewerbevereins spielt der zehnjährige Enea aus Zürich-Höngg mit Julian Schach. In einer Hand hält er eine Bratwurst - mit der anderen führt er die Figuren. Das Spiel hat ihm die Mutter zuvor auf dem Flohmarkt gekauft.

Bei der «Hüpfchile» vergnügen sich die Kleinsten auf den beiden Rutschbahnen. «Ja, das macht mega Spass», sagt die fünfjährige Sophia. Gespielt wird auch im Singsaal des Allmend-Schulhauses. Dort begegnen sich Kinder und Erwachsene im «SP-Spielennium». Spass steht an diesem Nachmittag ebenso bei den Laupener Pfadfindern im Vordergrund: Sie haben Zelte errichtet und wärmen sich am Lagerfeuer. Beim Schmuggelspiel tummeln sich die Kinder im Wald.

Zauber, Action und Afrika

Ein imposantes «Spielzeug» ist die soeben eingeweihte Drehleiter der hiesigen Feuerwehr. Das Reiten auf den Polpferden bereitet vor allem den Mädchen sichtlich Freude - wie das Feilschen auf dem Flohmarkt. Spielerisch-vergnügt gehts allemal auf den Chilbibahnen zu und her. Da reizt natürlich die Schifflischaukel. Die «Dütschibahn» ist nach wie vor der grosse Hit. Im Eventzelt locken die vielen Auftritte von jungen Künstlerinnen und Künstlern aus der Musikszene. Die Show mit Zauberer Retino begeistert in erster Linie die Jüngeren. Und die Live-Musik beim Afrikaklub bringt einen Hauch von afrikanischer Kultur nach Oberengstringen.

Doch was wäre ein Weinfest ohne die Beizli? Im «Räbhüsli» offeriert die Männerriege Raclette, und im Zelt des Gewerbevereins Engstringen machen die Würste und Hamburger «gluschtig». Die Bar 8102 gibt sich jung und dynamisch. OK-Chef Richard «Richi» Nydegger sagt zum diesjährigen Weinfest: «Trotz ‹Wintereinbruch› sind wir mit den Besucherzahlen zufrieden.» Die Umsätze in den Restaurants dürften etwa gleich geblieben sein wie im vergangenen Jahr. Und Nydegger fügt noch etwas Erfreuliches an: «Mir sind keine Zwischenfälle gemeldet worden. Also kann ich sagen: Der Samstagabend war gut.»