Gesundheitsvorstand Walter Schelling verwies darauf, dass sich Uitikon sein Hallenbad etwas kosten lassen müsse. Kritische Stimmen waren aus der Versammlung von gestern keine zu hören, alle schienen sich über die Notwendigkeit der Sanierung einig. Anstandslos wurde das Ansinnen von den 74 Anwesenden einstimmig durchgewinkt. Verläuft alles nach den Plänen des Gemeinderats kann das Stimmvolk im März 2015 an der Urne über die Sanierung befinden, nachdem Ende 2014 eine vorberatende Gemeindeversammlung durchgeführt werden soll. Das Budget für die Massnahmen beläuft sich voraussichtlich auf
3,3 Millionen Franken.

Auch das zweite Bauprojekt fand Zuspruch. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um einen Projektierungskredit, sondern um einen Baukredit. Ohne Gegenstimmen sprach die Versammlung die 145 000 Franken, die für eine Erweiterung des Bauarchivs sowie den Umbau des zweiten Obergeschosses im Gemeindehaus verwendet werden sollen.

Finanzvorstand Markus Hoppler zeigte sich hocherfreut, dass die Jahresrechnung der politischen Gemeinde einen Ertragsüberschuss von 7,5 Millionen Franken aufweist. «Nach den Mindereinnahmen der letzten Jahre ist dies natürlich ein grossartiges Ergebnis», sagte er. Dem pflichteten die Stimmberechtigten bei und nahmen die Rechnung einstimmig an. Die Mehreinnahmen kamen aus den wichtigen Steuerpositionen wie zum Beispiel die Grundstückgewinnsteuer. Das Eigenkapital erhöht sich auf 31 Millionen Franken.

Unmittelbar vor der politischen Gemeinde hielt die Schulgemeinde ihre Versammlung ab. Ihre Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 645 000 Franken bei Gesamtaufwendungen von knapp 12 Millionen Franken und wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Das Eigenkapital der Schule erhöht sich somit auf 7 Millionen Franken.