Dietikon
«Das Gartenschlauch-Spielen hilft manchen Kindern, einen lauteren Ton auf dem eigenen Instrument zu erzeugen»: Üben mit dem Schlauch

Lydia Lippuner
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Alija (11) «Eigentlich spiele ich lieber für mich allein als vor dem Publikum, doch vor der heutigen Aufführung bin ich nicht nervös.»
Kilian (16) «Ich spiele mit der Tuba in der Stadtjugendmusik.»
Diogo (9) Ich spiele erst seit drei Monaten Trompete.»
Jan (16) «Seit neun Jahren spiele ich nun Euphonium. Vielleicht möchte ich mal in der Stadtmusik mitspielen.»
Elias (8) «Ich durfte an einer Hochzeit in ein Alphorn blasen, da wusste ich, dass ich dieses Instrument unbedingt spielen will.»
Mirjam (12) «Es macht mir einfach Spass, Trompete zu spielen. Ich übe jeden Tag etwa eine Viertelstunde.»

Limmattaler Zeitung

Konzentriert und motiviert zugleich bläst Diogo (9) in seine Trompete. Es ist sein erstes Konzert. Ursprünglich wollte er Saxofon spielen, doch schnell merkte er, dass er dabei viele Tasten drücken musste und der Ton nicht leicht rauskam: Deshalb wechselte er zur Trompete. Das Orchester der Musikschule Dietikon bestand aus fünf weiteren Trompeten, drei Alphörnern, einer Tuba und einem Euphonium.

Die Musikschüler von Markus Hauenstein und Cornelia Spissu nutzten die Gelegenheit, um vor Freunden und Familie zu zeigen, was sie im vergangenen Jahr lernten. «Die Schüler brauchen diese Konzerte, damit sie wissen, wie es ist, auf der Bühne zu stehen», sagt Spissu zu Beginn. Wenn die Schülerinnen und Schüler beim Vorspielen aus dem Konzept fielen, spielte Spissu jeweils im Hintergrund mit, bis die Musizierenden die Töne wiederfanden. Nebst den individuellen und gemeinsamen Stücken gab es eine Spezial-Vorstellung, bei der sieben Schüler mit Gartenschläuchen Geräusche erzeugten. «Das Gartenschlauch-Spielen hilft manchen Kindern, einen lauteren Ton auf dem eigenen Instrument zu erzeugen», erklärte Spissu.