Neujahrsblatt Dietikon
Das Dietiker Neujahrsblatt widmet sich den alten Wirtschaften

Heute wurde das Neujahrsblatt 2013 offiziell vorgestellt. In der 66. Ausgabe wird die Geschichte von 33 alten Wirtshäusern sowie des Verkehrsvereins Dietikon erzählt.

Sophie Rüesch
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Grosser Andrang bei der Unterschriften-Station
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Hans Peter Trutmann stellte seinen Wirtshaus-Beitrag vor und war dabei für einige Spässe aufgelegt
Sabine Bieri Huber und Dominique Huber untermalten die Vernissage mit Horn und Klavier
Der Gemeinderatssaal war bis in die hinteren Reihen gefüllt
Lucas Neff, Präsident des Stadtvereins, stellte das neu gestaltete Neujahrsblatt vor
Dietikon Neujahrsblatt
Die Autoren signieren das Neujahrsblatt 2013
Die Autoren Georges Künzler, Michael Blattmann, Lucas Neff, René Stucki und Hans Peter Trutmann
Grosser Andrang beim Neujahrsblatt-Verkauf

Grosser Andrang bei der Unterschriften-Station

AZ

Die Sitze im Gemeinderatssaal waren bis in die hintersten Reihen gefüllt, als Lucas Neff, Präsident des Dietiker Stadtvereins, und Hans Peter Trutmann, Präsident der Dietiker Neujahrsblattkommission, zur Vernissage des diesjährigen Neujahrsblatts ins Stadthaus luden. So empfing Lucas Neff die Anwesenden denn auch mit einem grossen Dankeschön fürs zahlreiche Erscheinen, bevor er den Themenblock, dem auch er einen Abschnitt beigesteuert hat, vorstellte: Die Geschichte des Dietiker Verkehrsvereins, der 1913 gegründet wurde und dieses Jahr in «Stadtverein» umbenannt wurde. Zudem erklärte Neff, dass das Neujahrsblatt heute erstmals im neuen Design erscheine, das von den Dietiker Grafikern der «BB (Brönnimann und Berchtold) Design» gestaltet wurde.

Hans Peter Trutmann wiederum adressierte die Gäste mit einem «schon fast vergessenen» Übernamen als «Chrüüschwegge-Dietiker», wobei er die Frage in die Raum stellte, ob es nun besser sei, keinen Übernamen zu haben oder diesen – denn zuvor hatte er erklärt, dass «Chrüüsch» ein Abfallprodukt bei der Getreideproduktion sei. Als er auf seinen Beitrag ans Neujahrsblatt 2013 zu sprechen kam – die Geschichte von 33 alten Wirtschaften in Dietikon – erklärte er: «Wirtschaften sind ein sehr spannendes Thema, aber auch sehr aufwendig zu recherchieren.» Mit rund hundert Leuten habe er geredet, wovon ihm letztlich 80 Auskunft gaben. «ich musste den Leuten die Geschichten regelrecht aus der Nase ziehen», sagte Trutmann lachend. Doch das Resultat kann sich sehen lassen: 90 Seiten über Geschichte und Bedeutung der Dietiker Wirtshäuser, gespickt mit lustigen, schockierenden oder erstaunlichen Anekdoten.

Beim anschliessenden Apéro nutzten die Besucher rege die Möglichkeit, das gerade eben erstandene Neujahrsblatt von den Autoren – Hans Peter Trutmann («33 alte Wirtschaften in Dietikon»), Michael Blattmann, Georges Künzler, Lucas Neff («Die Geschichte des Verkehrsvereins Dietikon 1913-2012») und René Stucki (Jahreschronik) – signieren zu lassen.