Dietikon

Das «Chrüzi»-Jubiläum ist eingeläutet

Ein Fabeltier aus Beton als Geschenk zum Geburtstag

Ein Fabeltier aus Beton als Geschenk zum Geburtstag

Die Freizeitanlage Chrüzacher in Dietikon besteht seit 1963. Gross und Klein kamen, um den 50. Geburtstag zu feiern. Stadtpräsident Otto Müller empfing die Gäste, und für die Kinder gab es ein Riesengeschenk, das sie gemeinsam auspacken durften.

Schon von Weitem ertönte die fröhliche Musik der Stadtjugendmusik und der Geruch von grillierten Würsten stieg einem in die Nase. Zahlreich versammelten sich Gross und Klein im Chrüzacher, um gemeinsam den 50. Geburtstag der Freizeitanlage einzuläuten.

Während die Erwachsenen bei einer fruchtigen Bowle und Knabbereien ins Gespräch kamen, erwarteten die kleinen Besucher schon ungeduldig den definitiven Startschuss des Festes.

Stadtpräsident Otto Müller begrüsste die Besucher und hiess sie herzlich willkommen. «Der Chrüzacher ist eine Oase mitten in Dietikon für Familien», beschrieb Müller die Freizeitanlage. Er selbst habe als junger Vater oft seine freien Nachmittage mit seinen drei Söhnen in der Anlage verbracht und im Sandkasten gespielt. Bis heute sei der Chrüzacher in Dietikon beliebt, wie kaum ein anderer Ort in der Stadt. «Auch wenn ich auswärts die Aufgabe habe, Dietikon vorzustellen, so erwähne ich jedes Mal mit Stolz den ‹Chrüzi›», sagte Müller.

Um die Kinder nicht länger auf die Folter zu spannen, hielt der Stadtpräsident seine Ansprache kurz. Hinter ihm wurde nämlich schon während seiner Rede ein meterhohes Geschenk aufgestellt; eingehüllt in grünes Papier und verschlossen mit einer grossen Schleife. Die Kinder liessen sich nicht zweimal bitten nach vorne zu kommen, um das Geschenk in Empfang zu nehmen. «Eins, zwei, drei», zählten die Kinder laut mit und enthüllten den «Chugelschlucker», eine Skulptur aus Beton und verziert mit Hunderten von glitzernden Mosaiksteinen.

Da das Fabeltier aus einem Betonrohr gefertigt wurde, können die Kinder durch den Bauch der Gestalt hindurchkriechen. Schnell bildete sich eine Reihe von Kindern, die möglichst als eines der Ersten im Bauch der Skulptur verschwinden wollten. Die Erwachsenen bedienten sich derweil am Buffet, das mit verschiedenen belegten Brötchen aufwartete. Kurz danach begann das eigentliche Programm mit Musik, Theater und Spielen, das den ganzen Nachmittag andauerte.

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