Schlieren

Das Bioquartier ist bereit für seine Bewohner

Heute Freitag ziehen die ersten Mieter ins Bioquartier «Futura». Mit Stolz präsentieren die Macher ihr Werk. «Das Ziel ist, dass die Menschen gerne in diesem neuen Quartier leben», sagt Sophie Genecand.

Noch lassen sich einzelne Handwerker rund um die drei Gebäude sichten. Sie verpassen dem Quartier «Futura» in Schlieren den letzten Schliff.

Bereits heute werden die ersten Bewohner ihre neuen Domizile in Beschlag nehmen. Sophie Genecand von der Investorin Next Immobilier ist stolz auf das Geleistete. «Das Ziel ist, dass die Menschen gerne in diesem neuen Quartier leben», sagt sie.

Den künftigen Mietern der 94 Wohnungen wird zu diesem Zweck einiges zur Verfügung gestellt. Denn mit einem Augenmerk auf Nachhaltigkeit – geheizt wird mit Fernwärme, die Gebäude sind in Minergie-P-Eco-Standard gebaut – bieten sich ihnen zahlreiche Zusatzangebote. So stehen ihnen immer sechs Elektrovelos, vier Elektroautos und ein Hybrid-Fahrzeug zur Verfügung.

Um das Zusammenleben zu fördern, gibt es einen Gemeinschaftsraum, zudem eröffnen bald ein Café mit Aussensitzplätzen und eine Kinderkrippe. Für Gäste, die für kurze oder längere Zeit bleiben wollen, bietet sich die Möglichkeit die Gästewohnung zu mieten. Familiengärten, die zwischen den Gebäuden zu liegen kommen, können von den Bewohnern ebenfalls in Anspruch genommen werden. Anfang April wird zudem ein Coach seinen Dienst aufnehmen. Dieser soll die Bewohner auf die unterschiedlichen Serviceleistungen aufmerksam machen und den sozialen Austausch sicherstellen.

Der Mietermix war wichtig

Bereits 80 Prozent der Wohnungen sind vergeben. «Wichtig war uns, dass wir einen guten Mietermix haben», sagt Genecand weiter. Ohne genaue Zahlen bekannt zu geben, verweist sie darauf, dass ebenso junge Familien wie ältere Menschen zur Mieterschaft zählen.

Studenten werden im Quartier «Futura» eher weniger wohnen, weil die Wohnungen ihren Preis haben. Dieser liegt bei durchschnittlich 260 Franken pro Quadratmeter. «Noch immer rund 10 Prozent unter den Preisen in Zürich West», so Thierry Mauvernay vom Projektentwickler Debiopharm Group.

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