Abstimmungen/Wahlen
Dank einer Stimme mehr: Bergdietiker wollen kein Tanzverbot

Schulpflege, Friedensrichter und eine Initiative gegen das Tanzverbot: So haben die Bergdietiker abgestimmt.

Florian Schmitz
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Bergdietikon nahm die von vielen Jungparteien unterstützte Initiative "Weg mit dem Tanzverbot" denkbar knapp an. (Symbolbild)

Bergdietikon nahm die von vielen Jungparteien unterstützte Initiative "Weg mit dem Tanzverbot" denkbar knapp an. (Symbolbild)

Keystone

Bei der Ersatzwahl von zwei Friedensrichtern im Kreis IV (Amtsperiode 2013 bis 2016) des Bezirks Baden entschied sich das Bergdietiker Stimmvolk bei 811 gültigen Wahlzetteln für Carla Ferrari Benz (61,7 Prozent) und Fabienne Fonti (57 Prozent). Christian Oberholzer (381 Stimmen) hatte als dritter das Nachsehen. 49,2 Prozent der Stimmberechtigten gaben ihr Votum ab.

Die Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege für den Rest der Amtsperiode 2014 bis 2017 vermochte nicht zu mobilisieren – am 5. Juni folgt ein zweiter Wahlgang. Von 500 gültigen Stimmen (Wahlbeteiligung: 27,2 Prozent) gaben 75,6 Prozent eine leere Stimme ab.

Die kantonale Initiative «Weg mit dem Tanzverbot» wurde mit einer Stimme Differenz (585 zu 584) angenommen. Trotzdem scheiterte die Initiative kantonsweit mit 51,8 Prozent Ablehnung knapp. National sprachen die Bergdietiker sich für die Ehe-Initiative (52,6 Prozent Zustimmung) und eine zweite Gotthardröhre (72,3 Prozent) aus und lehnten die Durchsetzungs- (47,3 Prozent) sowie die Nahrungsmittel-Spekulationsstopp-Initiative (29 Prozent) ab. Die Stimmbeteiligung lag bei den nationalen Vorlagen bei ungefähr 70 Prozent.

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