Die CVP des Bezirks Dietikon kann mit der Antwort des Zürcher Regierungsrats betreffend Gateway Limmattal nicht viel anfangen:

«Absolut unverständlich» sei es, dass die Exekutive «nicht vehement für die Einwohner des Kantons einsteht und öffentlich gegen den Gatewayterminal ankämpft», schreibt die Partei in einer Mitteilung.

In der Antwort auf eine Anfrage von drei Limmattaler Kantonsräten liess der Regierungsrat verlauten, dass er den Bau des Terminals nicht zu stoppen versuchen werde.

Die CVP verlangt vom Regierungsrat, seine «längst überholten Positionen aus Rita Fuhrers Zeiten» zu revidieren und nicht «als verlängerter Arm der SBB Cargo ein missratenes Projekt zu unterstützen».

Denn die Situation habe sich inzwischen verändert, so die Bezirkspartei: Die schwarzen Zahlen seien bei der SBB Cargo ausgeblieben und der prognostizierte Zuwachs an Gütervolumen sei nicht eingetroffen.

Vor allem aber seien die Planungen des vom Gateway betroffenen Quartiers Niderfeld mittlerweile weit fortgeschritten, wodurch die Siedlungsqualität stark an Bedeutung gewonnen habe.

Die SBB Cargo sei währenddessen ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen: «Weder wurde rechtzeitig die Planauflage vorgenommen, noch konnte die SBB Cargo glaubwürdig darlegen, dass der Rangierbahnhof lärmsaniert wurde, ebenso wenig hat sie aufgezeigt, wie die flächengleiche Kompensation zugunsten der Region sichergestellt werden soll.» (az)