Curling
Urdorferin Alina Pätz spielt in Norwegen um EM-Gold

Die Schweizer Curlerinnen haben nun erneut die Chance den Europameister-Titel zu gewinnen. Auch die Urdorferin Alina Pätz ist Ende November wieder dabei.

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An der letzten Europameisterschaft holten Alina Pätz und ihre Kolleginnen Bronze. (Archivbild)

An der letzten Europameisterschaft holten Alina Pätz und ihre Kolleginnen Bronze. (Archivbild)

Jeff Mcintosh

Für die Urdorfer Curlerin Alina Pätz steht der erste Saisonhöhepunkt vor der Tür. Nachdem die für 2020 vorgesehene Europameisterschaft aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden musste, kann dieses Jahr wieder ein neuer Europameister gekürt werden. Vom 20. bis 27. November finden in Lillehammer die Curling- Europameisterschaften der Frauen und Männer statt. Je zehn Nationen spielen in beiden Klassen um den Titel, wie Swiss­curling in einer Mitteilung schreibt.

Die Schweiz reist als Mitfavorit in den hohen Norden. Bei den Frauen vertreten die Weltmeisterinnen von 2019 und 2021 Silvana Tirinzoni (Skip), Alina Pätz, Esther Neuenschwander, Melanie Barbezat und Ersatzspielerin Carole Howald die Schweizer Farben. Für die Aarauer Equipe ist es die dritte Teilnahme an Europameisterschaften in dieser Team-Konstellation. An der letzten EM (Helsingborg, 2019) konnten ­Tirinzoni und ihre Teamkolleginnen mit dem Sieg im kleinen Final die Bronzemedaille feiern.

Ein Jahr zuvor gewannen sie ­Silber. Bei den Männern steigen die WM-Bronzemedaillengewinner 2021 Peter de Cruz (Skip), Benoît Schwarz, Sven Michel, Valentin Tanner und Ersatzspieler Pablo Lachat in den Titelkampf. Der Spielmodus ist für beide Geschlechter derselbe. Zu Beginn wird eine Round Robin mit neun Spielen absolviert. Nach Abschluss der Gruppenspiele qualifizieren sich die vier bestplatzierten Teams für den Halbfinal, wobei der Gruppensieger auf den Viertplatzierten trifft und im anderen Spiel sich der Tabellenzweite und Tabellendritte gegenüberstehen. (liz)

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