Schlieren

Comeback: Sie spielen um den Aufstieg in die Nationalliga A

Schlierens NBL-Faustballer feiern den Gruppensieg.

Schlierens NBL-Faustballer feiern den Gruppensieg.

Die Schlieremer Faustballer stehen als Sieger der NLB-Ostgruppe fest. Am Mittwoch geht es um die Rückkehr in die höchste Liga.

Es schüttete am vergangenen Samstag wie aus Kübeln. Doch das war Coach Marcel Kunz und seinem Team egal. Für die Limmattaler war der Regen eine Art flüssiger Sonnenschein. Denn dank zwei ungefährdeten Siegen in den letzten beiden Meisterschaftsrunden gegen Oberwinterthur (3:0) und Diepoldsau II (3:1) erreichten die Schlieremer Faustballer den Gruppensieg, erhielten einen roten Wimpel als Anerkennung überreicht und dürfen am Mittwoch in Walzenhausen in einer Dreierpoule um die Promotion in die Nationalliga A spielen.

Nach zwölfjähriger Absenz winkt das Comeback in der Beletage des Schweizer Faustballs. «Es waren schwierige Verhältnisse für alle, der Regen machte einen gepflegten Spielaufbau fast unmöglich», bilanzierte Kunz am späten Samstagabend. «Aber klar, wir sind sehr zufrieden und freuen uns jetzt auf die Fortsetzung der Saison.» Weiter geht es bereits am Mittwoch. Zusammen mit Olten, dem Sieger der NLB-Westgruppe, und Walzenhausen AR, dem inferioren NLA-Tabellenletzten, spielen die Schlieremer um den einen Platz in der Nationalliga A. Ausgetragen werden die Partien ab 19 Uhr auf dem Platz des A-Ligisten. So reisen Olten und Schlieren ins Appenzellerland und versuchen dort, der Saison die Krönung aufzusetzen. «Jetzt, da wir schon mal so weit gekommen sind, wollen wir gleich durchziehen», sagt Kunz. Will heissen: die beiden Partien gewinnen, die Konkurrenz hinter sich lassen und im nächsten Sommer den Fans auf der Anlage Unterrohr NLA-Faustball präsentieren.

Auch das 1.-Liga-Team kann überzeugen

Eine gute Falle macht seit Meisterschaftsstart auch die 2. Mannschaft. Sie tritt zwar ohne Coach an, ist aber mit einem Siegeswillen gesegnet und führt die 1.-Liga-Ostgruppe bei Saisonhalbzeit an. Und übt unbewusst Druck auf das Fanionteam aus. Denn zwei Teams des selben Vereins dürfen nicht gleichzeitig in der Nationalliga B spielen. Mit anderen Worten: Um alle Eventualitäten auszuschliessen, tun Kunz und seine Mannen gut daran, am Mittwoch den Aufstieg zu realisieren. Bleiben sie unten, kann die 2. Mannschaft ihre sportlichen Ambitionen begraben.

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