Fall «Carlos»

Carlos muss Uitikon schon wieder verlassen und erneut umziehen

Kaum angekommen, muss «Carlos» das Massnahmenzentrum in Uitikon bereits wieder verlassen. Wegen Bauarbeiten am Erweiterungsbau müssen zehn Insassen für diese Zeit in anderen Gefängnissen untergebracht werden.

Der Jugendstraftäter «Carlos», bekannt geworden durch eine Ausgabe der Sendung «Reporter» und sein Sondersetting, muss das Massnahmenzentrum in Uitikon bereits wieder verlassen.

Vor einer Woche erst wurde «Carlos» vom Gefängnis Limmattal nach Uitikon ins Massnahmenzentrum umgesiedelt. Es folgte ein Protest in Form eines dreieinhalb tägigen langen Hungerstreiks des Jugendlichen.

Und nun das: Nach einem am Mittwoch publizierten Artikel der NZZ muss Carlos also erneut umziehen. Grund seien die Arbeiten am Erweiterungsbau des Massnahmenzentrums. Diese haben zur Folge, dass rund zehn Insassen in anderen Gefängnissen untergebracht werden, allerdings sollten die Bauarbeiten nur etwa zehn Tage dauern.

Falls «Carlos» nicht frühzeitig aus der Haft entlassen wird, kann es durchaus sein, dass er für diese Bauphase in Uitikon wieder zurück ins Gefängnis Limmattal gebracht wird.

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