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Captain von Illyrian Dietikon: «Wir verlieren immer wieder den Kopf»

Illyrian Dietikon verliert am siebten Spieltag der Suzuki League in Birr gegen den FC Basel und die Chargers Baselland jeweils mit 3:9.

Monique Iseli
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Gleich gegen zwei Basler Mannschaften hatte Illyrian Dietikon anzutreten. Am Sonntag im aargauischen Birr standen die Limmattaler im letzten Spiel des Tages den drittplatzierten Chargers Baselland gegenüber. Illyrian, derzeit auf Platz elf, übernahm kurz nach Spielbeginn die 1:0-Führung. Die Basler liessen nichts unversucht und konnten bald den Ausgleichstreffer landen. Das Team von Trainer Rabit Redzepi hingegen wollte sich die Führung nicht nehmen lassen und reagierte mit einem weiteren Tor. Vor der Pause gelang den Chargers, die grossen Druck machten, das 2:2.

«Die Spieler finden nicht ins Spiel zurück»

Das Spiel hätte zu Beginn des zweiten Spielabschnittes noch auf beide Seiten kippen können. Illyrians Torwart und zugleich Captain Andi Hertach hatte jedoch alle Hände voll zu tun. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Basler übernahmen erstmals die Führung. «Das hat die Mannschaft aber noch nicht aus dem Konzept gebracht», erklärt Hertach. Obwohl die Chargers heftig Druck machten, sei noch nichts verloren gewesen. Dann fiel das 4:2 und bald darauf das 5:2. «In diesen Situationen verlieren wir immer wieder den Kopf. Die Spieler finden nicht ins Spiel zurück.»

Und so kam es, dass ein Ball nach dem anderen auf das Hertachs Tor zuschoss. Die meisten davon konnte der Winterthurer mit glanzvollen Paraden halten, bei insgesamt vier weiteren blieb jedoch auch er chancenlos. Der Schlussstand in Anbetracht der anfänglichen Führung ist ernüchternd: 9:3 für die Basler. «Ich fühlte mich schon etwas im Stich gelassen von der Mannschaft», gibt Hertach nach dem Spiel zu erkennen. Als Captain erwarte er Konzentration und Einsatz bis zur letzten Sekunde.

Immer das gleiche Problem

Ähnlich lief es den Limmattalern beim Spiel gegen den FC Basel, das fünf Stunden zuvor stattgefunden hat. Auch dort hat Illyrian zu Beginn mithalten können, musste sich dann aber mit 3:9 geschlagen geben. «Mich frustiert nicht in erster Linie die Niederlage, sondern die Art und Weise, wie wir verloren haben», erklärt Hertach. «Das Problem ist immer dasselbe: Wenn das Spiel gegen uns läuft, verlieren wir die Konzentration.»