Er ist eins von fünf Kindern, die sich an diesem Mittwochnachmittag an die nicht ganz leichte Aufgabe wagen, Spiegel, Blumentöpfe und Styroporplatten mit Mosaikmuster zu verschönern. Die Materialien dürfen sie frei auswählen: Glas- und Keramikscherben, Murmeln, Steine, Muscheln und vieles mehr steht im Werkatelier in der Freizeitanlage «Chrüzacher» in Dietikon bereit. Begleitet wird der Werknachmittag von den Gestaltungspädagoginnen Claudia Zumbühl und Sandra Giacomini sowie der Helferin Flavia La Bianca.

Die Kinder werken selbstständig

Viel müssen die Betreuerinnen nicht erklären: Die Kinder wählen zielstrebig das Material aus, schneiden und schlagen zurecht, was noch nicht ihren Wünschen entspricht, und ordnen anschliessend alles zu einzigartigen Mustern an. Gekonnt tragen sie die Spachtelmasse auf und fixieren die Mosaikmuster. Nächste Woche, wenn alles getrocknet ist, werden die Zwischenräume noch mit Fugenmasse aufgefüllt. Dann dürfen die Kinder ihre Kunstwerke mit nach Hause nehmen.

Im unteren Stock toben sich gleichzeitig die jüngeren Kinder im offenen Malatelier aus. Im Gegensatz zum Mosaikwerken geht es hier wild zu und her. Innert kürzester Zeit sind Papierbögen, Wände, Malschürzen und auch die Kinder selbst bunt bemalt.

Das Angebot im Chrüzacher hat sich herumgesprochen: Einige Eltern sind mit ihren Kindern von weit her angereist, um das vielfältige Werkangebot und die Freizeitanlage mit ihren Spielmöglichkeiten und Tieren zu nutzen. Sie werden sicher auch nächste Woche wieder dabei sein.