Urdorf

Budget 2012 ganz im Zeichen der Renovationen

Römisch-Katholische Kirche Urdorf aus der Vogelperspektive.

Römisch-Katholische Kirche Urdorf aus der Vogelperspektive.

Das Budget 2012 der Katholischen Kirchgemeinde Urdorf wurde am Sonntagmorgen einstimmig bewilligt. Der Steuerfuss von 11 Prozent bleibt bestehen. Beim neuen Budget legte die Kirchgemeinde den Fokus auf verschiedene Renovationen.

Urdorf Die 41 Stimmberechtigten genehmigten gestern Morgen das Budget 2012 der Katholischen Kirchgemeinde Urdorf einstimmig. Es sieht bei einem gleichbleibendem Steuerfuss von 11 Prozent und einem Aufwand von 1,928 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 676900 Franken vor.

Rekord-Eigentkapital

Dieser ausserordentlich hohe Aufwandüberschuss lässt sich leicht erklären, wie Finanzvorstand Marc Joye der Versammlung darlegte. Die Kirchgemeinde habe nämlich seit dem Jahr 2000 praktisch nichts mehr investiert. Dafür seien Eigenkapital- und Liquiditätssituation stark verbessert worden. So verfüge man über ein Rekord-Eigenkapital von 1,5 Millionen Franken. Die Kirche habe jedoch einen hohen Investitionsbedarf von zwei bis drei Millionen Franken in den nächsten fünf Jahren.

Die Kirchenpflege habe sich für zwei Phasen entschieden: in einer ersten Phase 2012 für die Sanierung und Renovation von Kirche und Turm. Die zweite Phase erfolge 2013 und 2014. Dann gehe es um die Sanierung, Renovation und Erweiterung des Pfarrhauses und der Arbeitsräume.

Renovation für eine Million

Laut Joye beträgt die Grobschätzung für die nächstes Jahr geplanten Renovationen rund eine Million Franken. Finanziert werden soll es mit den liquiden Mitteln, die man sich in den letzten Jahren angespart hat. Ausserdem will man bestehende Reserven von 140000 Franken auflösen. So werde ein Restbetrag von 860000 Franken verbleiben, den man im kommenden Jahr restlos abschreiben werde.

Es sei realitätsnäher, diesen Betrag auf einmal abzuschreiben, als dies innerhalb von zehn Jahren zu tun, weil das Geld sowieso weg sei, erläuterte der Finanzvorstand die Überlegungen der Kirchenpflege. Dies führe auch zu einer geringeren Belastung der Rechnungen der kommenden Jahre.

Das Volk entscheidet

Bevor die Investitionen getätigt werden dürfen, muss zunächst eine ausserordentliche Gemeindeversammlung am 25.März darüber entscheiden. Wie Liegenschaftenvorstand Gerhard Hardegger sagte, will die Kirchenpflege Mitte 2012 mit der Sanierung beginnen. (fuo)

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