Dietikon
Bruno Webers letztes grosses Werk wurde mit Wasser belebt

Gestern wäre ein Tag ganz nach Bruno Webers Geschmack gewesen. Denn der im Oktober letzten Jahres verstorbene Dietiker Künstler liebte das Wasser, das auch als zentrales Element seines letzten grossen Projekts, des Wassergartens, fungiert.

Bettina Hamilton-Irvine
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Gestern war Wasser im Bruno-Wasser-Park in Dietikon an der Grenze zu Spreitenbach allgegenwärtig. Es kam «von oben und von unten», wie seine Frau, Künstlerin Mariann Weber-Godon, lächelnd bemerkte.
Rund 400 Kubikmeter Wasser

Von oben kam das Wasser in Form von Regen, der am Morgen unablässig auf die farbigen Fabeltiere im Bruno-Weber-Park hinabtropfte. Und von unten kam es durch einen Schlauch der Feuerwehr Dietikon, der einen satten Strahl davon in den von Skulpturen umrandeten Wasserpark hineinpumpte. Schätzungsweise 400 Kubikmeter Wasser waren es, als die Arbeit kurz vor 11 Uhr vollendet war, wie Werner Von Holzen, Stellvertretender Werkmeister der Stadt Dietikon, sagte. Er war gemeinsam mit drei Personen der Feuerwehr Dietikon aufgeboten worden, um den Wassergarten mit Wasser aus dem Quellreservoir Röhrenmoos zu füllen - ein Geschenk der Stadt Dietikon.

Rund 400 Kubikmeter Wasser wurden in den Teich gepumpt
9 Bilder
Die Feuerwehr Dietikon wartet, bis der Wassergarten gefüllt ist
Mariann Weber blickt vom Platz der Ruhe auf den Wassergarten
Um 11 Uhr morgens war die Arbeit beendet
Sprudelnde Elefanten, spuckende Spinnen und speiende Frösche zieren den Teich
Umrandet ist der Wassergarten vom so genannten Flügelhund
Mariann Weber spricht mit Werner Von Holzen, Stellvetretender Werkmeister der Stadt Dietikon
Der Bruno-Weber-Park entwickelt sich immer noch weiter
Der Wassergarten ist Bruno Webers letztes grosses Werk

Rund 400 Kubikmeter Wasser wurden in den Teich gepumpt

Limmattaler Zeitung