Weiningen

Blaulicht und Rauch im Rebberg: Darum rückten Polizei und Feuerwehr zum Winzerhaus aus

Beim Winzerhaus in Weiningen standen am Mittwochabend die Feuerwehr Weiningen, die Feuerwehr Engstringen, die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Dietikon im Einsatz. Die Einsatzkräfte konnten aber schnell Entwarnung geben.

Beim Winzerhaus in Weiningen standen am Mittwochabend die Feuerwehr Weiningen, die Feuerwehr Engstringen, die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Dietikon im Einsatz. Die Einsatzkräfte konnten aber schnell Entwarnung geben.

Von Weitem waren am Mittwochabend mehrere Blaulichter beim Weininger Winzerhaus zu sehen. Es kam zwar zu Schäden, doch muss das Restaurant nicht schliessen. Die Betriebsleiterin Juliane Reichmuth und weitere Beteiligte sagen, was los war.

Alarm beim Winzerhaus! «Die Meldung kam am Mittwochabend um 21.30 Uhr rein», sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Zürich am Donnerstagmorgen gegenüber der «Limmattaler Zeitung». Beim Winzerhaus sei es zu einer Rauchentwicklung gekommen. Neben der Kantonspolizei sei auch eine Patrouille der Stadtpolizei Dietikon vor Ort gewesen.

Auch die Feuerwehr Weiningen mit rund 20 Mann und Mitglieder der Feuerwehr Engstringen waren vor Ort. Viel zu tun hatten die Weininger und Engstringer Einsatzkräfte beim Winzerhaus aber nicht. «Total unspektakulär» sei der Einsatz gewesen, sagt der Weininger Kommandant Hanspeter Saxer. «Es war eine kleine Sache, ein technischer Defekt eines Ventilators in einem Kamin», erklärt er.

Juliane Reichmuth ist die Betriebsleiterin vom Winzerhaus. Sie bestätigte am Donnerstagmorgen, dass es keinen Brand gegeben hat. Aber der Rauch sorgte für Aufruhr. «Ich wurde telefonisch informiert und begab mich dann sofort zum Winzerhaus», so Reichmuth. Im Kamin sei zu viel Hitze entstanden, deshalb ging der Ventilator kaputt. Dieser wurde bereits durch einen neuen ersetzt. «Unser Kaminbauer muss jetzt noch schauen, was allenfalls am Kamin selber noch repariert werden muss», sagt Reichmuth. Zudem zog der Vorfall noch Putzarbeiten nach sich. «Es hat viele schwarze Stellen im Innern des Restaurants.» Auch galt es, den Rauchgestank loszuwerden: «Wir haben die ganze Nacht gelüftet.» Das Winzerhaus habe aber Glück: «Zwar können wir den Grill im Hausinnern noch nicht benutzen, aber wir haben ja auch draussen einen Grill. Darum ist das Winzerhaus weiterhin ganz normal geöffnet.» Am Haus und im eigentlichen Restaurantbereich gebe es denn auch keine Schäden. Und es gibt keine Beeinträchtigungen für die Restaurantgäste. Dem Genuss von Entrecôte, Ribeye, Filet und Wein et cetera stand und steht also nichts im Wege.

Das Winzerhaus in den Weininger Rebbergen ist rund hundert Jahre alt. Es ist nicht nur für sein gastronomisches Angebot bekannt, sondern auch für die herrliche Aussicht über das Limmattal.

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