Bei gleichbleibendem Steuerfuss der politischen Gemeinde von 44 Prozent erwartet der Birmensdorfer Gemeinderat für das kommende Jahr ein Minus von 1,4 Millionen Franken, wie er mitteilt. Auch die Primarschulgemeinde erwartet einen Aufwandüberschuss von 1,3 Millionen Franken bei einem ebenfalls gleichbleibenden Steuerfuss von 45 Prozent. Beinahe eine Punktlandung erbringt die Sekundarschulgemeinde: Dort beträgt das Minus nur 12 100 Franken, auch hier soll der Steuerfuss unverändert bei 21 Prozent belassen werden.

Dies ergibt für das kommende Jahr einen unveränderten Gesamtsteuerfuss von 110 Prozent. Beim Voranschlag der politischen Gemeinde steht ein Aufwand von 25,5 Millionen Franken einem Ertrag von 16,9 Millionen gegenüber. Der daraus resultierende Aufwandüberschuss von 8,6 Millionen wird mit Staatsteuererträgen in der Höhe von 7,2 Millionen gedeckt. Der Aufwandüberschuss von 1,4 Millionen Franken wird dem Eigenkapital belastet, das Ende 2017 auf 16,5 Millionen Franken schmilzt.

Der Finanzausgleich zugunsten der politischen Gemeinde sinkt von 1,7 Millionen Franken in diesem Jahr auf 1,4 Millionen Franken im nächsten. Dies, weil die Steuerkraft der Birmensdorfer leicht gestiegen ist, aber noch immer unter dem Kantonsdurchschnitt liegt. So wurde die Steuerkraft für das Jahr 2015 mit 2841 Franken pro Einwohner beziffert, das Kantonsmittel mit 3541 Franken pro Einwohner. (az)