Birmensdorf
Es grünt nun auch in Birmensdorf – in der Gemeinde politisiert eine neue Ortspartei

Seit Mitte März ist die Grüne Partei der Schweiz um einen Ableger reicher. Die neu gegründete Ortspartei Birmensdorf will im Dorf ein verkehrsberuhigtes Zentrum schaffen.

Hans-Caspar Kellenberger
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Sie haben die Birmensdorfer Grünen gegründet: Deborah Langanger, Martin Mähly, Ursula Bachman, Reinhard Walther und Ali Uzdiyen.

Sie haben die Birmensdorfer Grünen gegründet: Deborah Langanger, Martin Mähly, Ursula Bachman, Reinhard Walther und Ali Uzdiyen.

zvg/Wolfgang Langanger

Neben SVP, FDP, CVP und SP gehen in der Gemeinde Birmensdorf nun auch die Grünen auf Stimmenfang. Am 11. März wurde die Ortspartei Birmensdorf durch Präsidentin Deborah Langanger, Martin Mähly, Ursula Bachman, Reinhard Walther und Ali Uzdiyen neu gegründet, wie es in einer am vergangenen Wochenende verschickten Mitteilung heisst.

Zwei der drei Gründungsmitglieder sind keine Unbekannten. Ali Uzdiyen ist bereits seit längerem im Vorstand der Grünen des Kantons Zürich tätig und vertritt dort die ­ Grünen des Bezirk Dietikon. Auch Reinhard Walther ist bereits seit Jahren ein aktives Mitglied der Grünen.

Die anderen drei Gründerinnen und Gründer setzten sich nach eigenen Aussagen bisher vor allem im kleineren, privaten Rahmen, für grüne Themen und grüne Politik ein.

Die politischen Themen, für die sich die neue Ortspartei ein­setzen will, sind vielfältig. «Wir setzen uns für ein lebendiges Birmensdorf ein», sagt Präsidentin Langanger. «Wir wollen ein verkehrsberuhigtes Zentrum mit kultureller und gewerblicher Vielfalt.» Langanger setzt sich derweil auch ausserhalb der Grünen Partei für politische Veränderungen ein. «Mir persönlich sind soziale Gleichstellung und Klimaschutz sehr wichtig. Dafür engagiere ich mich auch ausserparteilich», sagt sie.

Auch für die Gesamterneuerungswahl des Birmensdorfer Gemeinderats 2022 verfolgt die neue Partei Pläne. «Im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2022 möchten wir natürlich eine aktive Rolle einnehmen. Wie diese aussieht, werden wir in den nächsten Wochen definieren», sagt Präsidentin Langanger.