Birmensdorf
Der Erweiterungsbau ist bereits belebt und dekoriert – und die Schülerinnen und Schüler nutzen den zusätzlichen Platz

Nach den Herbstferien zogen die ersten Schulklassen in den Erweiterungsbau der Sekundarschule Brüelmatt in Birmensdorf. Der Neubau sorgt für zusätzlichen Platz und wird auch bei der Sanierung der bestehenden Gebäude eine Ausweichmöglichkeit sein.

Carmen Frei
Drucken
Teilen
Der neue Erweiterungsbau Brüelmatt 3 schliesst sich architektonisch an die bestehenden Gebäude Brüelmatt 1 und 2 an.
13 Bilder
Für Roman Zbinden, Leiter Hausdienst der Schule, ist die Uhr an der Fassade ein Highlight. Sie sei die einzige Aussenuhr auf der Anlage und von überall her sichtbar.
Die Lehrpersonen haben sich in den Herbstferien bereits in den Schulzimmern eingerichtet. Inzwischen sind diese bereits für Halloween dekoriert.
Die Fenstersimse bieten eine zusätzliche Ablagefläche.
Die Schulzimmer sind modern ausgestattet. Neben einer traditionellen Wandtafel verfügen sie auch über einen Bildschirm.
Schulpräsidentin Isabelle Carson (FDP) und Roman Zbinden, Leiter des Hausdiensts, freuen sich über den Neubau Brüelmatt 3.
Für den Betrieb des Pausenkiosks sind die Schülerinnen und Schüler zusammen mit einer Lehrperson verantwortlich.
Vom Erweiterungsbau fällt der Blick durch die Gänge bis ins Gebäude Brüelmatt 1.
Das Kreisthema des Gebäudes erscheint bei den Fenstern ...
... und der Beleuchtung. Auch das Bodenmosaik im Obergeschoss passt ins Konzept.
In der Küche in der unteren Etage kann man für bis zu 20 Personen kochen.
Der Musikraum kann bei Bedarf ebenfalls zu einem Schulzimmer umfunktioniert werden.
Die Räume für Gruppen- oder Einzelunterricht sind mit Vorhängen vom Gang abgeschirmt.

Der neue Erweiterungsbau Brüelmatt 3 schliesst sich architektonisch an die bestehenden Gebäude Brüelmatt 1 und 2 an.

Alex Spichale

Die Sekundarschülerinnen und -schüler stehen in der 10-Uhr-Pause vor dem Pausenkiosk Schlange. Er befindet sich neben dem Eingang des Erweiterungsbaus Brüelmatt 3 in Birmensdorf, den die Schulklassen nach den Herbstferien bezogen haben. «Es ist schon schön belebt», findet Isabelle Carson (FDP), Präsidentin der Oberstufenschulgemeinde Birmensdorf-Aesch.

Der Neubau bietet in den beiden oberen Etagen vier Schulzimmer mit moderner Einrichtung. Sie verfügen über einen Bildschirm für den Unterricht, eine Wandtafel sowie ein Whiteboard. Ausserdem befinden sich im Gebäude vier Räume für Einzel- oder Gruppenarbeiten und zwei weitere grosse Gruppenräume. Einen davon nutzt die Schulsozialarbeit. Carson kann sich gut vorstellen, dass der andere Raum später als Klassenzimmer dienen wird. Sie sagt:

«Wenn Brüelmatt 1 und 2 saniert werden, können wir hierhin ausweichen.»

Die Zimmer sind bereits für Halloween dekoriert, die Unterrichtsmaterialien schon eingeräumt. Im leicht nach unten versetzten Erdgeschoss befinden sich ein Musikraum und ein Raum für den Mittagstisch mit einem Ausgang ins Freie. An ihn grenzt eine Küche. «Hier kann für bis zu 20 Personen gekocht werden», sagt Carson. Sowohl der Mittagstisch als auch der Musikraum können zu Schulräumen umfunktioniert werden.

Die Uhr als Highlight und der Kreis als Thema

Von aussen sticht die Uhr am Gebäude ins Auge. «Sie ist ein grosses Highlight», findet Roman Zbinden, Leiter des Hausdienstes des Schulhauses Brüelmatt. Es sei die einzige Aussenuhr der Schule. «Man sieht sie von überall her», sagt er.

Zudem fällt das Kreisthema beim Gebäude auf: Durch runde Fenster dringt das Licht in die Gänge. Ein rundes Mosaik ziert im Obergeschoss den Boden. «Wir wollten ein Kunstobjekt im Schulhaus haben», sagt Carson. Es solle noch ein weiteres dazukommen, das von den Schülerinnen und Schülern gestaltet und professionell hergestellt wird.

Die Einweihung und der Tag der offenen Tür folgen

Nachdem die Lehrkräfte bereits in den Herbstferien die Schulzimmer einrichten konnten, wird die offizielle Einweihung des Neubaus am Freitag, 5. November, durchgeführt. Am Samstag darauf wird es zudem einen Tag der offenen Tür von 9 bis 11 Uhr geben.

Das Gebäude liegt laut Carson im Rahmen des Kredites über 5,6 Millionen Franken, den die Stimmbürger im September 2019 genehmigten. «Gewisse Mehrkosten entstanden durch die Auflagen des Hochwasserschutzes und der Feuerpolizei», erklärt Carson. Für solche Fälle gebe es die Reserven im Kostenvoranschlag. Geplant wurde der Erweiterungsbau wie bereits das Brüelmatt 2 von der AMZ Architekten AG aus Zürich.

Die Sekundarschule baut weiter

Bald schon baut die Sekundarschule Birmensdorf-Aesch weiter: Im Sommer 2022 werden die Fassaden des denkmalgeschützten Brüelmatt 1 saniert und die sanitären und elektrischen Anlagen ersetzt. Ausserdem wird das Gebäude auf den neusten Stand des Erdbeben- und Hochwasserschutzes gebracht. «Die Schulverwaltung und die Schulleitung erhalten zudem mehr Platz. Es gibt Gruppenräume für die Klassen und einen Aufenthaltsraum mit Kochgelegenheit für die Lehrerinnen und Lehrer», erklärt Carson.

Ein Jahr später folge dann die Sanierung des Brüelmatt 2, die allerdings weniger aufwendig sei. Der Bau werde aber ebenfalls auf den neusten technischen Stand gebracht. Während des Umbaus verlegt die Schule den Unterricht neben dem Neubau in zwei Provisorien auf dem Sportplatz. Visiere zeigen bereits jetzt, wo diese dann stehen werden.

Aktuelle Nachrichten