Bezirksgericht Dietikon
Die Parteien von links bis rechts sind für Benedikt Hoffmann als Gerichtspräsident

Die Interparteiliche Konferenz (IPK) des Bezirks Dietikon hat die beiden Kandidierenden für das Dietiker Bezirksgerichtspräsidium unter die Lupe genommen und stellt sich hinter die Kandidatur von Benedikt Hoffmann (SVP). Fabienne Moser-Frei (parteilos) konnte in den Anhörungen nicht überzeugen.

David Egger
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Benedikt Hoffmann (SVP) und Fabienne Moser-Frei (parteilos) kandidieren für das Dietiker Gerichtspräsidium. Sie wollen Nachfolger werden von Stephan Aeschbacher (SP).

Benedikt Hoffmann (SVP) und Fabienne Moser-Frei (parteilos) kandidieren für das Dietiker Gerichtspräsidium. Sie wollen Nachfolger werden von Stephan Aeschbacher (SP).

zvg

Die Interparteiliche Konferenz (IPK) des Bezirks Dietikon hat einstimmig beschlossen, für das Amt des Bezirksgerichtspräsidenten den SVP-Kandidaten und langjährigen Bezirksrichter Benedikt Hoffmann zu unterstützen. Dies teilte IPK-Präsident Rolf Steiner (SP) am Freitag mit. Hoffmann gab seine Kandidatur im Juni bekannt, nachdem Stephan Aeschbacher (SP) erklärt hatte, dass er im April 2022 zurücktreten werde. Im August meldete nun Fabienne Moser-Frei (parteilos), dass auch sie kandidieren wird.

Die IPK schreibt nun, dass sie beide angehört und von ihnen die Gründe für ihre Kandidatur sowie ihre Qualifikation für diese wichtige Führungsposition am Bezirksgericht Dietikon habe erläutern lassen. Nach den «intensiven Anhörungen» stellten sich alle Bezirksparteien hinter Hoffmanns Kandidatur.

«Er verfügt sowohl im fachlichen Bereich als auch auf Führungsebene über hohe Kompetenzen. Durch seine langjährige Tätigkeit am Bezirksgericht Dietikon wird er als Gerichtspräsident für Kontinuität sorgen. Zudem ist er in Dietikon aufgewachsen, wo er auch seine gesamte Schulzeit verbrachte»,

schreibt die IPK in ihrer Mitteilung. Ausserdem weist die IPK darauf hin, dass Hoffmann das 2008 entstandene Gericht mitaufgebaut hatte und nun schon zehn Jahre lang vollamtlicher Richter in Dietikon ist. Zuvor war er als leitender Gerichtsschreiber tätig; er habe erfolgreich ein Team von über 30 Personen geführt. Er amtet auch als Ersatzrichter am Obergericht. Seine grosse Erfahrung in allen Rechtsgebieten spreche auch für ihn.

In der IPK haben folgende Parteien alle je eine Stimme: SVP, FDP, SP, GLP, Die Mitte, Grüne und EVP.

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