Limmattalbahn
Bezirks-FDP fühlt sich «rundum bestätigt»

Die FDP des Bezirks Dietikon begrüsst, dass der Regierungsrat die Strassenkapazitäten gleichzeitig mit dem Bau der Limmattalbahn erweitern will. Die Erreichbarkeit für Anwohner und Gewerbebetreiber müsse zu jeder Zeit des Baus gewährleistet sein.

Sophie Rüesch
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«Das Limmattal ist auf dem richtigen Weg», schreibt die Bezirks-FDP

«Das Limmattal ist auf dem richtigen Weg», schreibt die Bezirks-FDP

Zur Verfügung gestellt

Nach SVP, CVP und GLP äusserte sich gestern auch die FDP des Bezirks Dietikon zum Strassenbauprogramm 2013-2015 des Regierungsrates. «Das Limmattal ist auf dem richtigen Weg», schreibt die Bezirkspartei in einer Medienmitteilung.

Anfang Oktober hatte die Kantonsregierung verkündet, dass die Ortsumfahrungen von Schlieren und Dietikon parallel zum Bau der Limmattalbahn angepackt werden sollen. Damit reagiert sie auf Befürchtungen aus der Region, dass die Limmattalbahn zu Stau und Verkehrschaos in den Ortszentren führen könnte.

Wichtig: Entlastung von Ortszentren

Für die FDP Bezirk Dietikon ist dieser Entscheid richtig. Sie sei «hoch erfreut über die klaren Signale der Regierung», schreibt die Bezirkspartei in der Mitteilung. Sie unterstütze «die Strategie, die Dorfzentren vom Durchgangsverkehr zu entlasten und mit der Limmattalbahn zu verbinden, sofern auch das störungsfreie Zirkulieren des motorisierten Individualverkehrs sichergestellt werden kann.»

Mit dem Entscheid des Regierungsrates sieht sich die FDP in ihrem Grundanliegen bestätigt: Sie habe sich immer stark gemacht für den Bau der Limmattalbahn, jedoch auch stets betont, wie wichtig dabei flankierende Massnahmen für den Individualverkehr seien. «Mit dem Strassenbauprogramm 2013 bis 2015 hat der Regierungsrat nun diesem Anliegen Rechnung getragen.» Die FDP Limmattal sehe sich damit «rundum bestätigt».

Weitere Massnahmen gefordert

Damit es aber nicht nur beim Schritt in die richtige Richtung bleibt, betont die Bezirkspartei noch einmal ihre Forderungen für die weitere Entwicklung der Verkehrssituation im Limmattal. Sie verlangt, dass die flankierenden Massnahmen rechtzeitig, also «klar vor der Realisierung der Limmattalbahn», gemacht werden.

Zudem müsse die Erreichbarkeit für Anwohner und Gewerbebetreiber der betroffenen Gebiete «vor, während und nach der Bauzeit jederzeit ohne Einschränkung» gewährleistet sein. Weiter sei dem Schutz der angrenzenden Quartiere «grosse Bedeutung» beizumessen.

Ausserdem fordert die FDP, dass der Ausbau der dritten Gubriströhre «nun endlich forciert» werde; geschehe dies nicht, werde sich der Individualverkehr weiterhin in die umliegenden Gemeinden verlagern. Auch übergeordnete Massnahmen dürfe man nicht aus den Augen verlieren, um das Limmattal verkehrstechnisch zu entlasten. Konkret fordert die FDP eine äussere Nordumfahrung auf der Autobahn zwischen Wettingen und Winterthur sowie eine Entlastung der SBB-Strecke Zürich-Baden durch den Honeret-Tunnel.