Limmattal
Bezirk wählt kirchenfreundlich und lehnt ein Alkohol-Werbeverbot ab

Bezirk Dietikon Die Initiativen zur Abschaffung der Kirchensteuer für Firmen und zum Verbot von Alkoholwerbung auf Sportplätzen finden im Bezirk Dietikon keine Mehrheit.

Jürg Krebs
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So stimmte das Limmattal ab (Symbolbild).

So stimmte das Limmattal ab (Symbolbild).

Keystone

Firmen sollen weiterhin Kirchensteuern bezahlen müssen, dieser Meinung sind die Stimmberechtigten im Bezirk Dietikon. In allen elf Gemeinden wurde die Initiative der Jungfreisinnigen abgelehnt, und zwar mit insgesamt gut 72 Prozent. Der kantonale Durchschnitt lag leicht darunter. Interessanterweise fand die Initiative gerade in den stets überdurchschnittlich wirtschaftsfreundlich stimmenden Gemeinden Aesch (Ja-Anteil 35%), Oetwil (32%) und Uitikon (34%) am meisten Zustimmung.

Werbeverbot fällt durch

Von einem Werbeverbot für alkoholische Getränke auf den Sportplätzen im Kanton Zürich wollten die Stimmberechtigten im Bezirk ebenfalls nichts wissen. 63 Prozent der Abstimmenden votierten dagegen. In Birmensdorf (39% Ja-Anteil), Oberengstringen (39%), Dietikon (39%) und Schlieren (40) erhielt die Vorlage am meisten Zustimmung. Besonders wenig hielten die Oetwiler (31,1% Ja-Anteil) und Weininger (31,3%) Stimmberechtigten von der Vorlage. Im Kanton Zürich sagten insgesamt 62 Prozent Nein zu einem Alkoholverbot auf Sportplätzen.