Limmattal
Bezirk Dietikon: Weniger Straftaten als in den vergangenen Jahren

Heute Mittwoch präsentierte der Kanton Zürich die Kriminalstatistik für das Jahr 2013. Im Bezirk Dietikon wurden 7000 Straftaten ausgeübt, ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 2012.

Sophie Rüesch
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Die Polizei hat in Dietikon immer noch alle Hände voll zu tun: Die Stadt verzeichnet im Bezirk die meisten Straftaten pro Einwohner. (Symbolbild)

Die Polizei hat in Dietikon immer noch alle Hände voll zu tun: Die Stadt verzeichnet im Bezirk die meisten Straftaten pro Einwohner. (Symbolbild)

Keystone

Eine erfreuliche Entwicklung der Kriminalitätsrate ist nicht nur im Kanton, sondern auch im Bezirk Dietikon feststellbar. Stieg die Anzahl Delikte 2012 gegenüber dem Vorjahr noch um 4,6 Prozent an, nahm die Zahl 2013 wieder um 6,8 Prozent ab. So wurden letztes Jahr noch 7017 Straftaten verübt, was einem Rückgang um 511 entspricht.

Damit wurden 5,5 Prozent aller im Kanton erfassten Straftaten im Bezirk Dietikon registriert. Am meisten Delikte wurden in der Stadt Dietikon verübt (109,3 Straftaten pro 1000 Einwohner), am wenigsten in Aesch (24,2). Stark abgenommen hat die Kriminalität in Schlieren: Waren es 2012 noch 113,5 Straftaten pro 1000 Einwohner, waren es 2013 nur noch 84,5. Eine Zunahme zu verzeichnen hatten einzig die Gemeinden Unterengstringen, Oetwil und Aesch.

Fast alle Arten von Delikten im Bezirk sind während des vergangenen Jahres zurückgegangen. So gab es 2013 gegenüber dem Vorjahr weniger Einbruchdiebstähle, weniger Raubstraftaten, weniger Drohungen, weniger Delikte gegen die sexuelle Integrität und weniger Brandstiftungen. Zugenommen haben hingegen Delikte gegen Leib und Leben sowie Taschen- und Trickdiebstähle. 2012 zeigte sich noch ein gegenteiliges Bild: Von den zehn erfassten Deliktarten waren damals nur gerade drei rückläufig.