Bezirk Dietikon
Die Arbeitslosenquote im Limmattal verharrt im Oktober auf 3,4 Prozent

Im Bezirk Dietikon ist die Zahl der Arbeitslosen leicht zurückgegangen. Beim Kanton blickt man positiv in die Zukunft.

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Absolut waren 1672 Personen beim Regional Arbeitsvermittlungszentrum arbeitslos gemeldet. (Symbolbild)

Absolut waren 1672 Personen beim Regional Arbeitsvermittlungszentrum arbeitslos gemeldet. (Symbolbild)

Keystone

Die Arbeitslosenquote im Bezirk Dietikon lag im Oktober wie schon im September bei 3,4 Prozent. In absoluten Zahlen heisst das, dass 1672 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) als arbeitslos gemeldet waren. Das sind leicht weniger als noch im Vormonat. Im September waren noch 1684 Einwohnerinnen und Einwohner als arbeitslos gemeldet, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Damit hat sich die Situation im Vorjahresvergleich weiter verbessert. Im Oktober 2020 waren noch 2114 Personen im Limmattal als arbeitslos gemeldet.

Anders als im Bezirk Dietikon ist die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich zum achten Mal in Folge gesunken. Gegenüber dem Monat September sank sie um 0,1 Prozentpunkte. Neu liegt sie bei 2,4 Prozent und somit nur noch 0,4 Prozentpunkte über dem Niveau von Oktober 2019 vor Ausbruch der Coronakrise.

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit schreibt denn auch: «Die positive konjunkturelle Lage hält an und beschert dem Zürcher Arbeitsmarkt einen goldenen Herbst.» Demnach waren Ende Oktober 20493 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren des Kantons Zürich als arbeitslos gemeldet. Das sind 889 Personen weniger als im Vormonat.

Die Situation verbessert sich in fast allen Branchen

Erfreulich ist aus Sicht des Amts für Wirtschaft und Arbeit auch, dass die Arbeitslosenzahl mit Herbstbeginn nicht wie üblich angestiegen, sondern gesunken ist. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit zieht sich laut Mitteilung durch fast alle Branchen und übertrifft teilweise die Entwicklung in den vergangenen Jahren. Der Detailhandel verzeichnete die stärkste Abnahme (-104), gefolgt vom Gesundheits- und Sozialwesen (-86).

«Sinkende Arbeitslosenzahlen in diesen beiden Branchen sind im Herbst nicht unüblich, dieses Jahr fielen sie jedoch stärker aus als in den vergangenen Jahren», heisst es in der Mitteilung weiter. Eine für den Herbst unübliche Entwicklung zeige sich im Gastgewerbe. Auch dort sanken die Arbeitslosenzahlen nämlich. Einzig im Baugewerbe habe die Arbeitslosigkeit im zweistelligen Bereich zugenommen (+62), wobei diese Zunahme ebenfalls unter dem erwarteten saisonalen Anstieg liege, schreibt das Amt für Wirtschaft und Arbeit.

Es wird mit einem weiteren Stellenaufbau gerechnet

Von der verbesserten arbeitsmarktlichen Lage konnten besonders die Jugendlichen und jungen Erwachsenen profitieren. Die Arbeitslosenquote der 15- bis 24-Jährigen lag im Oktober bei 2,1 Prozent und ­damit genauso hoch wie vor Ausbruch der Krise im Oktober 2019. Auch in den anderen ­Altersklassen nahm die Arbeitslosigkeit ab, wenn auch weniger stark.

Fast alle Zürcher Branchen blicken denn auch positiv in die Zukunft und rechnen weiterhin mit einem Stellenaufbau. Ob dies auch in den kommenden Wintermonaten anhalte, bleibe allerdings abzuwarten. Die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren gemeldeten offenen Stellen sei im Oktober leicht gesunken. (liz)

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