Bezirk Dietikon
Der Arbeitsmarkt erholt sich im Limmattal weiter: Die Arbeitslosenquote ist auf 3,4 Prozent gesunken

Im Bezirk Dietikon ist die Arbeitslosenquote nochmals gesunken – von 3,6 auf 3,4 Prozent. Insbesondere in der Gastrobranche gibt es einen Aufschwung.

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Die Zahl der offenen Stellen für Köche und Serviceangestellte, die den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet wurden, von 674 auf 1451. (Archivbild)

Die Zahl der offenen Stellen für Köche und Serviceangestellte, die den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet wurden, von 674 auf 1451. (Archivbild)

Raphael Biermayr / LTA

Im September ist die Arbeitslosenquote im Bezirk Dietikon um 0,2 Prozentpunkte von 3,6 auf 3,4 Prozent gesunken, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion mitteilt. In absoluten Zahlen heisst das, dass neu nur noch 1684 Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks Dietikon als arbeitslos gemeldet waren. Im August waren es 99 mehr, nämlich 1783. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Unterschied noch markanter: Im September 2020 waren im Bezirk Dietikon noch 2114 Personen als arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug damals im Bezirk Dietikon 4,3 Prozent.

Auch in den anderen Zürcher Bezirken sind die Arbeitslosenzahlen zuletzt zurück­gegangen. Insgesamt ist die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich im September um 0,2 Prozentpunkte von 2,7 auf 2,5 Prozent gesunken. Damit liegt die Zürcher Arbeitslosenquote nun unter dem Schweizer Durchschnitt, der 2,6 Prozent beträgt. Bereits zum siebten Mal in Folge ist die Arbeitslosenquote nun im Kanton Zürich zurückgegangen, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit mitteilte. Total waren im Kanton Zürich im September 21382 Personen als arbeitslos gemeldet, das sind 1433 weniger als im Vormonat.

Besonders die Gastrobranche profitiert vom Aufschwung des Arbeitsmarktes

Die grösste Abnahme der Arbeitslosigkeit verzeichnete die Gastrobranche. Seit dem Höchststand im Februar 2021 –damals lag die Arbeitslosenquote in der Gastrobranche noch bei 11,8 Prozent – hat sich die Arbeitslosenquote in dieser Branche mehr als halbiert. Ende September betrug sie noch 5,7 Prozent. Im selben Zeitraum verdoppelte sich die Zahl der offenen Stellen für Köche und Serviceangestellte, die den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet wurden, von 674 auf 1451 offene Stellen.

Dank des konjunkturellen Aufschwungs bleiben die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt bis auf Weiteres gut. Fast alle Branchen rechnen damit, die Zahl der Angestellten in den nächsten Monaten weiter zu erhöhen. Mit Beginn der kalten Jahreszeit dürften jedoch schon bald die üblichen saisonalen Effekte eintreffen. Sie betreffen vor allem die Gastrobranche und das Baugewerbe. Vieles hänge aber vom weiteren Verlauf der Coronapandemie ab, heisst es vom Amt. (liz/sda)

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