Bis ins Jahr 2026 wird in Dietikon mit einer Bevölkerungszunahme von rund 1 690 Personen gerechnet. Zu diesem Schluss kam eine im Sommer 2017 auf Basis einer Hochrechnung der erwarteten Bautätigkeit erstellte Studie der Wüest Partner AG. Dieses Wachstum hat auch Auswirkungen auf die Schule. Für denselben Zeitraum gehen Prognosen von 685 zusätzlichen Schülerinnen und Schülern aus.

Angesichts dieser Zahlen ist eine Schulraumplanung für die Stadt unabdingbar. Im Herbst 2017 genehmigte der Stadtrat schliesslich den Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Schulraumplanung, der die Grundlage für die städtischen Bedarfsplanungen bildet.

Allerdings fehlte bislang eine Detailanalyse des Schulraumbedarfs auf Stufe der Stadtquartiere und Schuleinheiten. Und Themen wie der Bedarf an Tagesstrukturen oder an Kindergärten wurden nur unzureichend in die Betrachtung einbezogen. Dies soll nun ergänzt werden, wie der Stadtrat in einer Mitteilung schreibt.

Er hat deshalb für die Erstellung der Quartierstudie Schulraumbedarf einen Kredit in der Höhe von 16 000 Franken bewilligt und den Auftrag an die Eckhaus AG in Zürich vergeben. Die Kosten betragen 15 045 Franken. «Die Arbeiten sollen bis April 2019, zusammen mit der Fertigstellung der überarbeiteten Machbarkeitsstudie zum Schulhaus Limmatfeld, abgeschlossen werden», heisst es weiter.

Für letzteres Projekt zeichnet ebenfalls das Büro Eckhaus AG verantwortlich. Wie es in einer weiteren Mitteilung heisst, hat der Stadtrat für die Aktualisierung der Machbarkeitsstudie Schulhaus Limmatfeld einen Kredit in der Höhe von 15 000 Franken bewilligt und den Auftrag zum Preis in der Höhe von 14 399 Franken vergeben.

Die im Frühjahr 2015 vorgestellte Machbarkeitsstudie für das geplante Schulhaus Limmatfeld kam zum Schluss, dass das Raumprogramm der Schule – ein 12-Klassen-Primarschulhaus mit Einfachturnhalle auf der Parzelle Stierenmatt – trotz Einschränkungen bezüglich Aussenraum umsetzbar ist.

Aufgrund diverser Einsprachen im Zusammenhang mit dem Gestaltungsplan Silbern-Lerzen-Stierenmatt und der Moorschutzverordnung musste die weitere Planung jedoch gestoppt werden. In der Zwischenzeit hat sich die Situation soweit geklärt, dass die Planung des Schulhauses Limmatfeld wieder aufgenommen werden kann.

«Dafür sollen die Machbarkeitsstudie aktualisiert und insbesondere die Auswirkungen der rechtskräftigen Verordnung zum Schutz der Limmatläufe und der Entscheid des Baurekursgerichts zum Moorschutz geprüft sowie das Raumprogramm aktualisiert werden», so der Stadtrat weiter.