«Es geht vor allem darum, in den verschiedenen Bereichen die Vor- und Nachteile für die beiden Gemeinden abzuklären», sagt der externe Projektleiter Markus Leimbacher. Voraussichtlich Ende 2014 werden die Gemeindeversammlungen von Killwangen und Spreitenbach entscheiden, welches Szenario umgesetzt werden soll.

Kanton unterstützt Fusionen

Um eine Zwischenbilanz zu ziehen, haben sich rund 40 Mitglieder der FAG getroffen. Yvonne Reichlin-Zobrist, Leiterin der kantonalen Gemeindeabteilung, orientierte darüber, wie der Kanton Gemeindezusammenschlüsse unterstützt. Nach Kurzpräsentationen der einzelnen FAGs wurden in einer angeregten Diskussion Meinungen ausgetauscht und Wünsche an die Projektleitung geäussert. Besonderes Gewicht legten die Teilnehmer auf den Einbezug der Bevölkerung, falls die Gemeinderäte einen Zusammenschluss beantragen werden.

Gut im Zeitplan

In allen Facharbeitsgruppen wurden bereits Entwürfe für die Schlussberichte erstellt. Ausgenommen davon ist die FAG Finanzen. Sie kann sich erst an die Arbeit machen, wenn die Ergebnisse der anderen Arbeitsgruppen vorliegen. In ihren Bericht werden die mutmasslichen Kosten der drei Szenarien einfliessen.

Damit sind die Arbeiten auch in zeitlicher Hinsicht auf Kurs, teilt die Projektleitung mit. Wenn die FAG-Berichte vorliegen, wird die Projektleitung einen Gesamtschlussbericht erstellen. Dieser wird die Basis für den Antrag an die Gemeinderäte von Killwangen und Spreitenbach und an die Gemeindeversammlungen bilden. (AZ)