Bergdietikon
Bergdietikon: Der «Fall Bachlechner» polarisiert

Dass der Bergdietiker Galerist Hanns Bachlechner nach eigenen Angaben am Samstag, 9.Juni vor seiner Galerie von einem Hundehalter tätlich angegriffen und brutal verprügelt worden ist, sorgt für Echo.

Merken
Drucken
Teilen
Hanns Bachlechner

Hanns Bachlechner

Limmattaler Zeitung

Wer je als Hundehalter mit Bachlechner zu tun gehabt habe, «der versteht, wenn jemand ausrastet», schreibt Felix Rast in einem Leserbrief. Er selber sei einst mit seinem Hund an der Galerie vorbeispaziert, worauf Bachlechner ihm «wie eine Furie» nachgerannt sei und ihn angeschrien habe. Die Episode könne problemlos «unter Einschüchterung respektive Attacke» eingestuft werden.

Ähnliches berichtet eine Gruppe von Müttern und Hundehaltern in einem Brief an die az Limmattaler Zeitung: Wer dem Galerist je im Beisein von Kindern oder Hunden begegnet sei, vergesse dies nicht mehr. «Herr Bachlechner attackiert Passanten mit üblen Beleidigungen und droht jeweils mit Gewalt», heisst es. Daher erstaune es auch nicht, dass der Galerist auf eine Anzeige verzichte.

«Ideale Pisspfähle»

Die andere Seite greift hingegen Paul Meier aus Bergdietikon auf. Bachlechner habe sich «eine kleine Oase der Ruhe und der Freude» eingerichtet, welche auch von Hündelern respektiert werden sollte. Trotzdem glaubten offensichtlich viele, die Skulpturen seien «ideale Pisspfähle» für ihre Vierbeiner. «Dass dies Hanns Bachlechner erzürnt, darf nicht überraschen», schreibt Meier.(BHI)