Badi Fondli
Beim Rutschen ist Sicherheit wichtiger als eine kurze Wartezeit

Wegen der Ampelsteuerung auf der Rutschbahn im Fondli entstehen für Badende lange Wartezeiten. Auf in anderen Bereichen gibt es noch kleinere Baustellen. Die Spielwiese bleibt diese Saison vorraussichtlich noch gesperrt.

Sarah Serafini
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Der neue Sprungturm war am Eröffnungstag schon sehr beliebt
12 Bilder
Überall gibt es etwas zu Entdecken
Spiel, Spass und Erholung - die neue Badi Fondli bietet allen etwas
Sonnensegel über den Becken spenden Schatten
Ich könnte schreien vor Freude - die neue Badi kommt an
Rund 2000 Gäste pilgerten am Eröffnungstag am Samstag in die neue Badi
Rechtzeitig auf den Ferienbeginn war die Sanierung und Erneuerung abgeschlossen
Familie Hespelt aus Urdorf freut sich über die neuen Angebote und die Übersichtlichkeit der Badi
Die Rutschbahn ist eines der Highlights für Kinder und Jugendliche
Badi Fondli Dietikon
Der neu gestaltete Spielplatz beim Kinderschwimmbecken lädt die Kleinsten zum Verweilen ein
Betriebsleiter und Bademeister Oskar Schildknecht freut sich über den gelungenen Start

Der neue Sprungturm war am Eröffnungstag schon sehr beliebt

Limmattaler Zeitung

Ein Mädchen hält sich an beiden Seiten der Rutschbahn fest. Mit dem Oberkörper zurückgelehnt, steht sie an Ort und Stelle und blickt gebannt auf die rote Ampel. Nach einer gefühlten Ewigkeit springt diese endlich auf grün und das Mädchen flitzt los. Schnell verschwindet sie in der engen Kurve der Rutschbahn. Hinter ihr rückt die lange Schlange von wartenden Kindern nach. Die letzten Kinder stehen in der Hälfte der Wendeltreppe, die nach oben zur Rutschbahn führt.

«Wartezeit ist verkraftbar»

Am Samstag eröffnete die umgebaute Badi Fondli in Dietikon ihre Tore und wurde dabei regelrecht überrannt (Limmattaler Zeitung berichtete). Bei so vielen Badegästen müssen sich vor allem Rutschlustige in Geduld üben. Laut Badi-Betriebsleiter Oskar Schildknecht springt die Ampel bei der Rutschbahn nach 30 bis 50 Sekunden auf grün.

Ein Selbstversuch eines Redaktors der Limmattaler Zeitung zeigte, dass es sogar noch länger dauern kann. Er zählte eine gute Minute, bis die Rutschbahn freigegeben wurde. Schildknecht sagt, die unterschiedlichen Wartezeiten haben mit den Sensoren auf der Rutschbahn zu tun. Beim Rutschstart und acht Meter vor dem Rutschbahnende rechnen diese aus, wie viel Abstand die Kinder halten müssen, damit sie nicht ineinander prallen.

Schildknecht findet die Wartezeit verkraftbar: «Unten angekommen, tauchen die Kinder in ein Auffangbecken, von wo sie wegschwimmen müssen. Dafür brauchen sie genug Zeit.» Zwar müsse man beobachten, ob die Zeit vor der Ampel noch verkürzt werden könne, aber Schildknecht sind anfänglich längere Wartezeiten lieber, als gleich in der ersten Woche einen Unfall zu verzeichnen.

Spielwiese bleibt gesperrt

Neben der Anpassung der Ampelsteuerung gibt es noch weitere, hauptsächlich kleinere Baustellen in der Badi. Wer Fussball spielen will, muss dies vorläufig noch auf dem Beach-Volleyball-Feld tun. Die Spielwiese ist gesperrt. Laut Schildknecht werde sich dies bis zum Ende der Saison nicht mehr verändern: «Die Wiese wurde angesät. Es braucht nun einfach seine Zeit, bis sie begehbar ist.»

Auch noch nicht freigegeben ist ein kleiner Teil der Liegewiese. Dort handelt es sich zwar um einen Rollrasen. Doch auch dieser braucht noch Zeit, bis er sich festgesetzt hat und gut mit dem Boden verbunden ist. Auch ein paar Beschriftungen müssen in den kommenden Tagen noch vorgenommen werden.

Alles in allem ist Schildknecht mit dem Badistart aber sehr zufrieden: «Es ist passiert, was wir uns erhofft haben: gute Besucherzahlen und das schönste Wetter.»