Dorfplatzfest

«Beim Fest steht das Zusammensein im Mittelpunkt»: Oberengstringen lässt es so richtig krachen

Ab Freitag 18 Uhr bis Sonntag um 13 Uhr wird auf dem Dorfplatz gefeiert. (Symbolbild)

Ab Freitag 18 Uhr bis Sonntag um 13 Uhr wird auf dem Dorfplatz gefeiert. (Symbolbild)

Wer sich mit Wein verköstigen, einem Ballonwettbewerb beiwohnen und den Klängen von verschiedenen Bands lauschen will, kommt hier auf seine Kosten.

Auch wenn das Dorfplatzfest eigentlich bloss ein Ersatz für das Weinfest ist und als Überbrückung für die auf nächstes Jahr geplante Dorffeier, das «Oberengstringen Total», gilt, hat an diesem Anlass weder die Musik- noch die Verpflegungsvielfalt eingebüsst. Von Freitag ab 18 Uhr bis Sonntag um 13 Uhr wird der Dorfplatz in eine grosse Festhütte verwandelt. Für die Durchführung ist ein fünfköpfiges Organisationskomitee verantwortlich. Ramona Nydegger ist eine der Organisatorinnen und war bereits beim letztjährigen Dorfplatzfest im Komitee. «Jetzt im zweiten Jahr merkt man, dass wir bereits ein eingespieltes Team sind. Gewisse Abläufe sind einfacher zu bewerkstelligen», sagt sie.

Abwechslung im Festprogramm

Die grösste Herausforderung bestand in der Auswahl des Musik- und Festprogramms. «Es muss ja etwas für möglichst jeden dabei haben.» Bei nur einem Zelt und einer Bühne kann das durchaus ein etwas komplizierteres Unterfangen sein, im Angesicht der Tatsache, dass wohl nicht alle Besucher bei den Klängen von Kinderliedern begeistert in die Hände klatschen werden.

Ein Blick in das kommende Programm zeigt jedoch, dass der Spagat zwischen Unterhaltung für die jüngere und die ältere Generation geglückt ist. Über 20 verschiedene Darbietungen können besucht werden. Neben einem vielfältigen Kinderprogramm sind auch eine A-cappella-Gruppe und eine Steeldrum-Band mit von der Partie. Die verschiedenen Acts aufzutreiben, sei ein Leichtes gewesen. «Das war der einfachste Teil der Arbeit», sagt Nydegger.

Hingegen haperte es ein wenig dabei, freiwillige Vereine aufzutreiben, die sich mit einem Stand beteiligen würden. «Viele Vereine, die wir angeschrieben haben, erteilten uns eine Absage», so Nydegger. Die Gründe würden bei den fehlenden Vereinsmitgliedern liegen. Nun hätten sie aber ein gutes Programm auf die Beine gestellt. «Jetzt müssen wir nur noch aufbauen und können dann loslegen», sagt sie.

Das Zusammensein zelebrieren

Das Schönste bei so einem Fest sieht Nydegger im regen Austausch mit den vielen Menschen im Dorf. «Das Zusammensein steht im Mittelpunkt», sagt sie.
Nach dem Ende des Weinfestes 2014 wurde ihre Lust geweckt, erneut einen grossen Anlass für das Dorf zu veranstalten. Das Dorfleben liege ihr am Herzen. «Jetzt hoffen wir auf gutes Wetter und darauf, dass möglichst viele Besucher angelockt werden.»

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