Der Titel war Programm. Beim diesjährigen Chränzli des Heimetchors Limmiggruess drehte sich alles um Pflanzen. Unter dem Motto «Sag’s mit Blumen» gaben die 15 aktiven Mitglieder des Vereins, dirigiert von Peter Thalmann und in musikalischer Begleitung der Pianistin Dora Som Ko Barras, in der Oetwiler Gemeindescheune Klassiker zum Besten. Neben «Mein kleiner grüner Kaktus» war etwa auch «La vie en rose» der legendären Edith Piaf zu hören. Für dieses Stück schlüpfte Margrit Gittelson kurzerhand in ein elegantes Kleid , bevor sie erneut, wie die anderen Mitglieder, ihre Tracht anzog.

In der Pause wurden eifrig Tombolalose geöffnet und so hoffte auch Besucher Heinrich Bertschi auf einen der zahlreichen Gewinne, während er genüsslich in ein Stück der selbst gemachten Rüeblitorte biss.

Lustspiel im zweiten Teil

Polo Hofers «Alperose» wurde schliesslich als Zugabe gewählt. Daran konnte auch der Zwischenruf aus der Zuschauermenge nichts ändern, der für das bekannte Lied «Lemon Tree» stimmte, das dann doch von den Männern der Runde vorgetragen wurde. Zu ihnen zählte auch der über 70-Jährige ehemalige Präsident Albert Räss. «Viele sagen ja, spätestens mit 70 Jahren ist Schluss mit den Bühnenauftritten. Aber solange ich noch mithalten kann und es mir Spass macht, bleibe ich dabei» meinte der er nach dem Auftritt.

Damit war aber noch lange nicht Feierabend. Traditionellerweise gehört es zum Chränzli dazu, dass auf den Liederteil noch die Aufführung eines Lustspiels gehört. Dieses Jahr entschied sich der Heimetchor für das Stück «Hotel Bachmann» von Corinne Gasser und erntete auch dafür viel Applaus. «Gut gemacht», lobte etwa Brigitta Haug die Darbietung der Sängerinnen und Sänger. In den letzten Jahren stand sie selbst auf der Bühne. «Die Zahl der Sänger ist leider geschrumpft, aber der Zusammenhalt ist da», meinte Sie. Wie jedes Jahr mit dabei ist auch ihr Sohn Gregor Haug, der bei, der beim Lustspiel das ein oder andere Mal zum Lachen gebracht wurde.

Wenig zu lachen hatten hingegen die Protagonisten der von Madelaine Grawehr inszenierten Komödie. Ein aufwendiges Bühnenbild verwandelte die Bühne in ein schäbiges Hotel, bei dem erst mal Staub vom Empfangstisch gepustet wurde ehe ein Verwechslungsszenario für beste Unterhaltung sorgte. An humorvollen Klischees fehlte es nicht und selbst auf der Bühne mussten die Darsteller dann und wann das Lachen unterdrücken, denn so manches wurde durch die Blume gesagt.