Die strategische Führung des Spitals Limmattal hat sich am Mittwochabend für die nächsten vier Jahre neu konstituiert. Von der Delegiertenversammlung als Spitalpräsident wiedergewählt wurde der Schlieremer Stadtrat Markus Bärtschiger, der die Aufgabe bereits in den letzten drei Jahren innegehabt hat. Er erhielt von den 16 anwesenden Delegierten der Trägergemeinden 14 Stimmen.

Mit 15 Stimmen im Amt bestätigt wurde der Vizepräsident des Verwaltungsrats, Rolf Schaeren, der in Dietikon Stadtrat ist. In globo wiedergewählt wurden zudem die weiteren Mitglieder des Verwaltungsrats, die allesamt Bisherige sind: Marcel Rauschenbach (Buchs), Markus Müller (Birmensdorf), Veronika Neubauer (Geroldswil), Jürg Bruppacher (Oberengstringen) und Daniel Löhr (Urdorf).

Für drei reichte es nicht

Ein regelrechtes Gerangel gab es um die fünf Sitze in der Rechnungsprüfungskommission, um die sich acht Personen bewarben. «Ich war ziemlich überrascht vom grossen Interesse», sagte Spitalpräsident Bärtschiger: Es sei sonst eher üblich, dass man nicht genügend Kandidaten für diese Aufgabe finde. Er bedaure es auch, so Bärtschiger, dass man nun gut qualifizierte Bewerber habe, die man abweisen müsse.

Die Delegierten entschieden sich schliesslich für Gertrud Stäheli (Birmensdorf, neu), Alfons Florian (Dietikon, neu), Boris Steffen (Schlieren, neu), Stefan Miller (Weiningen, neu) und Giancarlo Maraffio (Otelfingen, bisher). Nicht gewählt wurden Beat Schlund (Aesch, neu), Franz Heller (Geroldswil, neu) und Markus Binder (Urdorf, neu).

Erfreuliche Rechnung

Genehmigt wurde zudem die Rechnung 2013, die sich äusserst erfreulich präsentiert. Sie schliesst mit einem Plus von knapp 13 Millionen Franken, was dem «Limmi» vor allem mit Blick auf den Neubau zugutekommt. Der Umsatz wurde um 5,2 Prozent gesteigert. Spitaldirektor Thomas Brack zeigte auf, dass sich im letzten Jahr auch die Fallzahlen nach oben entwickelt hatten. So behandelte das Spital im vergangenen Jahr 2,3 Prozent mehr stationäre Fälle als noch 2012 und 5,7 Prozent mehr ambulante Fälle. In absoluten Zahlen sind das knapp 11 000 stationäre Fälle und knapp 59 000 ambulante Fälle.

Mehr als die Hälfte arbeitet Teilzeit

Zudem sind im letzten Jahr erstmals seit langer Zeit wieder mehr als 1000 Babys im Spital Limmattal auf die Welt gekommen: Wie der Geschäftsbericht zeigt, waren es 1015. Das «Limmi» bot 931 Vollzeitstellen an, wobei fast 54 Prozent des aktuell im Spital angestellten Personals Teilzeit arbeitet.