Dietikon
Baum auf Fahrleitung der BDB gefallen: So lief der Feuerwehreinsatz

Beim Bahnhof Dietikon ist ein Baum auf die Fahrleitung der Bremgarten-Dietikon-Bahn gefallen. Es mussten zwischen Dietikon und Reppischhof Ersatzbusse verkehren. Die Feuerwehr Dietikon konnte den Baum erfolgreich entfernen.

Kevin Capellini und David Egger
Merken
Drucken
Teilen
 Der Sturm «Burglind» fegte gestern Mittag durch das Limmattal. Aufgrund der starken Winde viel in Dietikon ein Baum auf die Fahrleitung der Bremgarten-Dietikon-Bahn.
11 Bilder
 Die freiwillige Feuerwehr war kurz nach dem Vorfall vor Ort.
 Techniker überprüften nach dem Baumsturz die Signalisationsanlage.
 Die Fahrleitungen wurden überprüft.
 Mithilfe einer Drehleiter konnte die Fahrleitung vom Baum befreit werden.
 Während des Unterbruchs verkehrten Bahnersatzbusse.
 Aufräumarbeiten nach dem Sturm.
 Der Baum fiel auf die Fahrleitung.
Baum fällt auf BDB-Fahrleitung in Dietikon am 03.01.2018
 Der Baum fiel auf die Fahrleitung.
 Der Baum fiel auf die Fahrleitung.

Der Sturm «Burglind» fegte gestern Mittag durch das Limmattal. Aufgrund der starken Winde viel in Dietikon ein Baum auf die Fahrleitung der Bremgarten-Dietikon-Bahn.

Kevin Capellini

Der Sturm Burglind wurde als einer der stärksten Stürme seit Beginn der Aufzeichnungen angekündigt und zog gestern zur Mittagszeit mit starken Böen durch das Limmattal. Während es aufgrund der starken Winde viele kleinere Gegenstände, Tische und Blumentöpfe durch die Luft wirbelte, wurde am Bahnhof Dietikon ein Baum abgeknickt, der auf die Fahrleitung der Bremgarten-Dietikon-Bahn fiel. Dabei wurde einer der Leitungsmasten teilweise aus dem Boden gehoben. Der Bahnverkehr wurde unterbrochen, Passagiere mussten auf Bahnersatzbusse ausweichen.

Nachdem der Baum um etwa 11.40 Uhr umfiel, rückte die Stützpunktfeuerwehr Dietikon schnell mit drei Fahrzeugen und acht Feuerwehrleuten aus, um die Störung so schnell wie möglich zu beheben. Doch dies erwies sich zu Beginn als schwierig und gefährlich, wie Einsatzleiter Stefan Steiner sagte. «Da die Oberleitung nach dem Baumsturz noch unter Strom stand, mussten wir sie zuerst erden, bevor wir mit der Arbeit beginnen konnten. Ohne das wäre es viel zu gefährlich.» Die Feuerwehrleute benutzten eine Drehleiter, um in die Höhe zu kommen und von dort aus den abgeknickten Baum in kleinere Teile zu zerlegen, um ihn so von der Fahrleitung entfernen zu können. «Dabei mussten wir darauf achten, dass wir beim Zersägen nicht in die Stromkabel schnitten, die sich im Baum verfangen hatten», erklärte Steiner.

Nach rund 90 Minuten hatte die Feuerwehr die Fahrleitung vollständig von den Ästen befreit und die Überreste des Baums entfernt. Die Techniker, welche die Leitung und Signalisationsanlagen auf allfällige Schäden überprüften, gaben die Strecke anschliessend wieder für den Personenverkehr frei.