Oberengstringen

Battlestage-Tanzwettbewerb zieht nationale wie internationale Tänzer an

Auf dem Oberengstringer Dorfplatz wurde getanzt was das Zeug hält. Tänzer aus der Schweiz, Deutschland und Holland präsentierten ihre Tanzkünste in Hip-Hop und B-Boy. Dabei setzte sich der grosse Favorit aus Amsterdam durch.

Beim Battlestage-Tanzwettbewerb auf dem Dorfplatz in Oberengstringen zeigten verschiedene Teilnehmer zu Hip-Hop und B-Boy ihre Performance. Unterstützt wurde der Anlass von Jugend 4 OE und der Kulturkommission Oberengstringen.

Mitten auf dem Dorfplatz in Oberengstringen pressen Beats und Bässe aus den vier Boxen, die um ein Bretterquadrat aufgestellt sind. Auf rund fünf Mal fünf Meter präsentieren Tänzer aus der Schweiz, Deutschland und Holland beim Open-Air-Battlestage ihre Tanzkünste in Hip-Hop und B-Boy.

Favorit wird Erwartungen gerecht

Organisiert wurde der Tanz-Contest von Chris Fässlers Concept-Battle. Knapp 30 Teilnehmer im Alter von 17 bis 27 Jahren haben sich für den Wettkampf eingeschrieben. Am Ende sollte der gewinnen, der schon vor dem Finale als grosser Favorit gehandelt wurde. Mit einem klaren Jury-Votum von 3:0 Stimmen setzte sich im Hip-Hop-Finale Tänzer Paradoxs aus Amsterdam gegen den Schweizer Marin aus Sargans klar durch.

In der Kategorie B-Boy gab es kein Finale, denn die beiden Finalisten Julio und No Mercy tanzen gemeinsam bei Burning Souls und wollten sich nicht direkt konkurrenzieren.
Dass am Ende der Tänzer mit der besten Performance gewann, dafür sorgte eine fachkundige Jury aus der Schweiz und Deutschland. Zu ihnen gehörte auch Emil, der bei P-Face tanzt und jeden Finaldurchgang genau beobachtete, ob die einzelnen Figuren richtig vorgeführt wurden.

Besten acht Teilnehmer

Getanzt wurde mittels Vorausscheidungen, die die besten acht Teilnehmer hervorbrachten. Im Ausschlussprinzip wurden dann noch drei Runden getanzt, ehe sich Paradoxs aus Amsterdam von den zahlreichen Zuschauern feiern lassen konnte.

Dass es in der Kategorie B-Boy nicht zu einer Endausscheidung gekommen ist, kann man verstehen. Andererseits wäre es für die vielen Besucher des Contests bestimmt eine besondere Attraktion gewesen. Immerhin zeigten Julio und No Mercy mit zwei Jurymitgliedern in einer Exhibition ihre finalen Tanzkünste.

Gute Öffentlichkeitsarbeit

Für die Jugendarbeit sind solche Events wichtig. Der Wettkampf, eine Mischung aus Sport und Entertainment, bietet vielen Jugendlichen eine sinnvolle Plattform. «Mit solchen Events können Jugendliche ihre Freizeit aktiv gestalten», sagt Jugendarbeiter Lukas Vogt. Andererseits ist es auch ein Imagebeweis, dass Jugendliche nicht nur herumhängen, trinken und kiffen. Für den richtigen Sound sorgte DJ Ake, der extra aus Italien angereist ist und stets das Feeling für die richtigen Beats hatte.

Am Rande des Contests beobachtete auch Dania aus Oberengstringen die Performances der Teilnehmer und zeigte sich von deren Kunst beeindruckt: «Es ist eindrücklich, wie getanzt wurde. Ich habe viele Elemente gesehen, die ich gerne beherrschen würde». Selbst mitzutanzen würde sie sich noch nicht getrauen, da alle Teilnehmer viel besser tanzen würden. Doch dank Veranstalter Chris Fässler, der gleichzeitig auch Danias Tanzlehrer ist, wird man vielleicht schon beim nächsten Wettbewerb auch ihre tänzerischen Künste bewundern können.

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