Limmattal

Basel hat Vorrang: Gateway Limmattal wird wohl ausgebremst

Auf dem Areal des Rangierbahnhofs Limmattal ist der Gateway geplant.

Auf dem Areal des Rangierbahnhofs Limmattal ist der Gateway geplant.

Die Anzeichen mehren sich, dass das Projekt Gateway Limmattal ausgebremst wird: Ende September sistierte der Kantonsrat einen Richtplan-Eintrag für den umstrittenen SBB-Containerterminal.

Am Sonntag meldete die «NZZ am Sonntag», dass die Akteure der laufenden Mediation dem Standort Basel den Vorzug geben. Die Zeitung zitierte aus einem Sitzungsprotokoll den Satz: «Etappierung (Gateway Limmattal nach Basel-Nord sowie schrittweise Umsetzung) ist zu prüfen.» Dennoch soll laut dem Protokoll die Planung für ein Container-Terminal zwischen Dietikon und Spreitenbach «aktiv offen gehalten werden».

Allerdings werde sich die Vorgabe, dass 80 Prozent der umgeschlagenen Güter auf der Bahn bleiben müssen und höchstens 20 Prozent auf der Strasse weitertransportiert werden, kaum einhalten lassen. Morgen Dienstag treffen sich die Akteure zur zweiten sogenannten Terminalkonferenz.

Bereits heute starten die Gateway-Gegner in Dietikon eine weitere Protestaktion: «Als Zeichen unseres Widerstands steht ab dem 2. Dezember erneut ein Container auf dem Kirchplatz Dietikon», teilte das Komitee «Gateway: so nicht!» mit. Zum Komitee zählen FDP-Bezirksparteipräsidentin Karin Boog, die Kantonsräte Josef Wiederkehr (CVP), Pierre Dalcher (SVP), Rochus Burtscher (SVP), Alt-Kantonsrätin Barbara Angelsberger (FDP) und der Dietiker Gemeinderat Gabriele Olivieri (CVP). (mts)

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