Schulaufführung

Ballerinas der Tanzschule Schlieren liebäugeln mit dem Hip Hop

Die Tanzschule Schlieren feierte am Wochenende ihr 20-jähriges Bestehen. An der diesjährigen Schulaufführung fanden neben klassischen Tanzstilen auch modernere Tänze einen Platz.

Ein kleiner Spalt unter dem zugezogenen Vorhang lässt erahnen, was kurz vor Beginn der Schüleraufführung auf der Bühne vor sich geht. 20 Paar bare Füsse tänzeln auf den Zehenspitzen an Ort und Stelle oder treten ungeduldig von einem Fuss auf den anderen. Eines der Kinder erhascht einen kurzen Blick ins Publikum, um zu prüfen, ob auch alle Plätze besetzt sind.

Staunen bei den Erwachsenen

An der diesjährigen Schüleraufführung der Tanzschule Schlieren sind Kinder ab vier Jahren, Jugendliche und Erwachsene beteiligt. Die Schule feierte am Wochenende ihr 20-jähriges Bestehen unter der Leitung von Heidi Däster mit vielen Programmhöhepunkten.

Die Tanzschüler zeigen am Samstagabend im Pfarreisaal St. Agatha die verschiedensten Tanzstile. Schon die kleinsten Tänzerinnen hielten beim Ballett die Spannung bis in die Zehenspitzen und tanzten mit farbigen Tutus über die Bühne.

Das Publikum zum Staunen brachten die beiden erwachsenen Balletttänzerinnen Aliana Pizzi und Melisa Arslan. Anmutig schwebten sie über die Bühne zu Musik von Philip Glass.

Jeanshosen und Sneakers

Nicht nur klassische Tanzstile haben ihren festen Platz in der Schlieremer Tanzschule. Auch Hip-Hop findet nach wie vor grossen Anklang bei den Schülern. Zum Lied «Hump de Bump» von The Red Hot Chili Peppers fegen Jugendliche und Erwachsene in weiten Jeanshosen und Sneakers über die Bühne.

Die Kinder im Publikum hält es nur wenige Minuten lang auf ihren Stühlen. Bald haben sie sich am Bühnenrand versammelt und versuchen mitzutanzen. Arfando Fernandes wartet gespannt, bis seine 7-jährige Tochter Nazaré die Bühne betritt.

Sie tanzt im pinken Kostüm zu «Syncopated Clock» von Leroy Anderson. Jedes der Kinder trägt eine Zahl von eins bis zwölf auf der Brust und stellt eine Uhrzeit dar. «Sie ist sehr nervös und hat viel geübt», sagt Fernandes. Nazaré sei stolz, dass ihre Eltern im Publikum seien.

Anastasija Stojkvic ist nach Dietikon gekommen, um ihre Schwester zu unterstützen. Sie selbst sei auch einmal Mitglied der Tanzschule Schlieren gewesen und wisse daher, wie nervös die Tänzerinnen und Tänzer vor der Aufführung seien. «Mich überzeugen die Ballettdarbietungen heute am meisten», sagt sie.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1