Schlieren

Avenir Suisse zeigt auf, wo sich die Schweiz reformieren muss

Peter Grünenfelder hält an dem Wirtschaftslunches der FDP Bezirk Dietikon eine Rede.

Peter Grünenfelder hält an dem Wirtschaftslunches der FDP Bezirk Dietikon eine Rede.

Ausgerechnet in Schlieren, wo in den vergangenen Jahren die Ansiedlung vieler innovativer Startups gelungen ist, zeichnete Peter Grünenfelder anlässlich des Wirtschaftslunches der FDP Bezirk Dietikon ein düsteres Bild für die Jungunternehmen.

Der Avenir-Suisse-Direktor sagte, dass die Startup-Kultur in der Schweiz unterentwickelt sei. «Hier geht es von der Marktreife eines Produkts bis zu dessen finanziellem Erfolg unglaublich lange.» So sei es auch keine Überraschung, dass lediglich acht Schweizer Unternehmen in den Top 5000 der am schnellsten wachsenden europäischen Unternehmen zu finden seien.

Grünenfelder verwies am Dienstag darauf, wie wichtig eine Zusammenarbeit mit der EU aber auch dem Rest der Welt sei. «Auch wenn das politische Klima in jüngster Zeit eher auf Abschottung oder Bewahrung ausgerichtet war, brauchen wir für das Wirtschaftswachstum das Ausland», sagte er.

Die Schweiz sei zwar in vielen Bereichen sehr gut aufgestellt, doch damit dies auch künftig so bleibe, bedürfe es zahlreicher Reformen im Sozialwesen, aber auch in Energie- und Verkehrsfragen.


Dem pflichtete auch Barbara Angelsberger vom Vorstand der FDP Bezirk Dietikon bei. So verwies sie darauf, dass die Gesellschaft vor grossen Veränderungen stehe. «Die Digitalisierung zwingt uns ein neues Tempo auf.» Unter den Anwesenden waren neben der ehemaligen Kantonsratspräsidentin Brigitta Johner (Urdorf) und dem Dietiker Stadtpräsidenten Otto Müller auch Spitaldirektor Thomas Brack. 

Peter Grünenfelder im Hauptsitz der Avenir Suisse.

Peter Grünenfelder im Hauptsitz der Avenir Suisse.

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