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Auszeichnung für Pflegezentrum Spital Limmattal

Das Pflegezentrum stellt bei seinem Ansatz für Palliative Care konsequent die Lebensqualität in den Vordergrund.

Das Pflegezentrum stellt bei seinem Ansatz für Palliative Care konsequent die Lebensqualität in den Vordergrund.

Das Pflegezentrum Spital Limmattal erhält das Zertifikat «Qualität in Palliative Care», und zwar als schweizweit erste Institution für den Langzeitbereich. Das Label wird vom Verein qualitépalliative verliehen und gilt für das ganze Pflegezentrum.

Das Zertifikat «Qualität in Palliative Care» gilt für das ganze Pflegezentrum inklusive Hospiz.

Ziel der Palliative Care in der Langzeitpflege und in der Geriatrie ist eine Verbesserung der Lebensqualität für die Bewohnenden sowie für deren Angehörige. Auf den Punkt gebracht hat dies die englische Ärztin Cicely Saunders, die sagte: «Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.»

Dabei gehe es nicht nur darum, Sterbende in ihrer letzten Phase zu begleiten, sagte Astrid Hunter, Leiterin Pflegezentrum Spital Limmattal, gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Palliative Care sei eine Haltung und Philosophie in der Betreuung und betreffe einen viel längeren Zeitraum. Mit dieser Sichtweise folgt das Pflegezentrum Spital Limmattal einer Empfehlung der WHO.

Im Alltag umgesetzt wird Palliative Care im Pflegezentrum von einem interprofessionellen Team, das die Bewohner medizinisch, pflegerisch, psychologisch, sozial und spirituell betreut. Bei gemeinsamen Fallbesprechungen wird die Situation der Betroffenen aus den verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

Palliative Care bedeute aber nicht nur eine Verbesserung für die Bewohnenden. «Palliative Care ist auch personalpolitisch von Bedeutung,» sagte Astrid Hunter. Denn für die meisten Pflegenden deckt sich Palliative Care mit ihren Vorstellungen von sinnvoller und befriedigender Pflege.

Die Auszeichnung bedeutet eine Anerkennung für die Leistungen des gesamten Personals. «Sie zeigt, dass wir auf gutem Weg sind und bereits etwas erreicht haben», sagte Astrid Hunter. Auf den Lorbeeren ausruhen wolle man sich aber nicht. «Es lässt sich immer wieder etwas optimieren.»

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