Dietikon
Ausnahmezustand im Alterszentrum wegen Norovirus

Im Alters- und Gesundheitszentrum (AGZ) Dietikon sind Bewohner und Pflegepersonal am Norovirus erkrankt. Dies gab die Stadt Dietikon am Dienstag bekannt. Sofort seien alle notwendigen medizinischen und pflegerischen Massnahmen getroffen worden.

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Das AGZ empfiehlt derweil, vorübergehend von einem Besuch der Bewohner abzusehen.

Das AGZ empfiehlt derweil, vorübergehend von einem Besuch der Bewohner abzusehen.

AZ

Zudem leiste der Zivilschutz der Region Dietikon Unterstützung. Das Norovirus verursachte bei mehreren Bewohnern des Alters- und Gesundheitszentrums Brechdurchfall, Übelkeit, Bauch- und Kopfschmerzen sowie Fieber. «Dieser Virus tritt vor allem in den Wintermonaten immer wieder dort auf, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, wie in Spitälern, Heimen oder Kasernen», schreibt die Stadt.

Fünf Zivilschützer springen ein

Die pflegerischen und hygienetechnischen Massnahmen, die im Umgang mit dem Norovirus empfohlen würden, seien allesamt eingeleitet. Die Angehörigen der infizierten Bewohner würden laufend informiert.

Das AGZ empfiehlt derweil, vorübergehend von einem Besuch der Bewohner abzusehen. Da auch einige Mitarbeiter von den Folgen des Virus betroffen seien, wurden fünf Zivilschützer zur Unterstützung aufgeboten. Sie übernehmen seit heute die Versorgung, Reinigung und Beschäftigung der Bewohner sowie einfache pflegerische Handlungen. Im Rahmen des Bevölkerungsschutzes sei der Zivilschutz der Region Dietikon für solche Aufgaben ausgebildet, schreibt die Stadt weiter. (az)